Die Tänzerin

Und es verlässt mich der Mut,

und ich weiß, dass ich strauchel,

„Strauchel so schön wie eine Balletttänzerin, mein Kind,

man wird denken, es sei eine Figur“

 

Und ich nehme tief Luft,

und will anfang´n zu renn´n,

„Renn, mein Kind, renn,

es wird dir ja doch nichts bringen.“

 

Und ich zitter, wie dünne Blätter im Wind,

und es ist Sommer, warum so winterkalt

„Winterkalt wird dein Herz nicht werden, mein Kind,

lass es weiter schlagen, lass es warm.“
Und ich schreie vor Ohnmacht

Und werde ohnmächtig vor Geschrei

„Geschrei hilft dir nicht weiter, mein Kind,

aber brüll, kreisch alles raus,

gib der Lunge einen Stoß um weiter zu atmen.“

 

Und ich setze mich hin, erschöpft

Und atme tief ein und aus

Und schließe die Augen

Und werde ganz ruhig

 

„Deine Seele tanz den Tanz ums Überleben,

verletzt wie ein wildes Tier,

rasend wie eine Hexe,

anmutig wie eine Fee,

und sie tanzt und tanzt und tanzt,

jeder, der den Tanz sieht scheint weg zu rennen,

doch Tanz weiter, mein Kind,

tanz, tanz, tanz

und wenn du fertig bist, verbeug dich,

und der Applaus wird schallen,

und du wirst staunen von wem.“

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