Darf ich vorstellen: Mein Romanprojekt

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Hey – ho an alle!

Ich weiß noch gar nicht, was genau ich euch hier nun vorstellen soll… Bisher steht noch nicht viel von meinem Projekt…
Generell steht noch nicht viel von mir…
Ich musste ziemlich schmunzeln, als ich den Blog von Marcel Michaelsen entdeckte, der herrlich davon berichtet, wie er sich selbst zum Schriftsteller ernannt hat, ohne großartige Erfolge verzeichnen zu können, die dies rechtfertigen würden… Nen Link zu seiner Seite gibts übrigens hier

Mir ergeht es nämlich ziemlich ähnlich. Zwar spuken in meinem Kopf ständig Geschichten umher und ich verbringe gerne meine Zeit damit, in verzauberter Begeisterung festzustellen, dass alles, was uns umgibt, zu einer Geschichte werden kann, wenn man es nur richtig anstellt… Doch verliere ich mich dadurch oft in vielen vielen Ansätzen zu Kurzgeschichten und Romanen… Und blickt man auf das, was am Ende tatsächlich steht, ist es niederschmetternd wenig.
Da sind ein paar Hände voll Kurzgeschichten, denen man eventuell Aufmerksamkeit schenken könnte… Da sind seit neuestem einige Gedichte… Und drei oder vier Romanentwürfe, die man als solche bezeichnen kann.

Den ersten ernstzunehmenden Versuch startete ich mit 15 oder 16. Es war so eine typische Jugendgeschichte. Ein Junge, der mit dem ganzen Druck, mit sich selbst und der Welt nicht klar kommt und sich deswegen aus einem spontanen Bedürfnis heraus auf einen Roadtrip nach Mexico macht. Er sollte natürlich niemals ankommen, aber allerhand tolle Leute treffen und seinen Frieden oder irgendwas finden. Damit habe ich es auf 50 Seiten geschafft, die überraschenderweise sogar gar nicht derart schlecht waren, wie ich gedacht hatte(was nicht ausschließt, dass ich über viele Passagen herzlich lache, so laienhaft sind sie geschrieben^^). Alles in allem kann so eine Geschichte auch wirklich wundervoll sein (Herrdorf hat sich mit Tschik und Bilder deiner großen Liebe einen großen Platz in meinem Herzen gesichert), doch irgendwie habe ich es nicht geschafft, der Geschichte das nötige Leben zu geben.
Dann folgte eine Idee zu einem Roman, die niemals ihren Kinderschuhen entwuchs und deswegen auch nicht der Rede wert ist, zumal es mir erstaunlich schwer fällt, mich an das genaue Problem der Protagonistin zu erinnern… tja, so viel zur Qualität des Inhalts xD
Schließlich wollte ich eine Geschichte schreiben, welche sich im zweiten Weltkrieg, genauer gesagt im KZ ereignete. Es war eine sehr heikle Idee. Einerseits allgemein wegen des Themas… man muss da unheimlich vorsichtig sein und sich die Seele aus dem Arsch recherschieren, sonst ist es nichts anderes als anmaßend und verletzend, darüber zu schreiben… Aber auch die Idee an sich war, in anbetracht des sensiblen Themas, sehr gewagt für so einen unerfahrenen Schreiberling. Dennoch bin ich nach wie vor überzeugt von der Idee und hoffe, sie in einigen Jahren umsetzen zu können…
Sofern ich mit dem momentanen Projekt voran komme… 😉

Meine derzeitige Idee spielt wieder im heiklen Terrain, es handelt von Kindesmissbrauch. Allerdings eigentlich auch wieder gar nicht, da nie ein Missbrauch stattfand. Ich beschreibe eine Hetzjagd und vorallem möchte ich die relativität der Wirklichkeit darstellen… denn einem Jeden ist es möglich, sich die eigene Realität zu errichten, nach dieser zu handeln und bald stellt sich die Frage, ob diese erfundene Wirklichkeit tatsächlich so viel unwahrer ist, als die „Wahrheit“…
Mein Stand ist, dass ich die Story schon ziemlich genau vor mir sehe. Ich weiß, welche Charaktere ich brauche, die Hauptakteure sind fertig Charakterisiert, andere wichtige Mitspieler fürs Erste ausreichend klar vor meinen Augen. Der Anfang der Storyline ist genau geplant, was zum Ende hin passieren soll weiß ich grob…
Und nun habe ich die ersten Absätze geschrieben… immer und immer wieder aufs Neue, weil ich verdammt nochmal angst davor habe, wie ich anfangen soll, da ich glaube, diesmal könnte es wirklich was werden. Vor allem MUSS es was werden. Ich habe absolut vertrauen in die Geschichte, ich muss sie nur noch umsetzen… Und dann den Verläger finden, auch, wenn es absurd ist, sich darüber schon Gedanken zu machen…

So sieht es also derzeit aus. Über Schreibblockaden hinweg versuche ich irgendwie weiter zu kommen, während nebenbei mehr oder weniger vollendete Kurzgeschichten und hoffentlich bald eine klitzekleine Erzählung entstehen…
Und dann natürlich noch dieser Blog hier…
Und das Leben…

Wie ihr seht, es gibt viel zu tun! 😉
Also ran ans Werk!

Regenbogengrüße sendet euch
die Luna ❤

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8 Antworten auf „Darf ich vorstellen: Mein Romanprojekt

  1. Ich mag deine Art zu schreiben & deine neue Idee klingt super! Das mit dem KZ kann ich nachvollziehen. Ich denke jeder Autor hat irgendwie das Verlangen danach „Geschichte“ (nieder) zu schreiben – sprichwörtlich haha. Mir war im Endeffekt das Thema auch zu gewagt … vielleicht später, mit mehr Erfahrung 😊

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  2. Weil ich jetzt gerade nochmals den Beitrag gelesen hatte – mir ist gerade noch etwas dazu eingefallen.
    Zur Zeit bin ich auf dieser typischen Jungautoren Phase – darf man mit 17 glaub ich auch noch sein 🤗- aber ich habe gerade eben einen Artikel gelesen von einer gewissen Mareike Fallwickl (https://www.google.at/amp/www.salzburger-fenster.at/2018/03/06/aufgegeben-wird-nur-ein-brief/amp/) und dachte mir, er könnte dir nützen!
    Alles liebe,
    Julia

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    1. Ach, ich danke dir… Ich habe gerade eine sehr schwere Phase mit meinem Roman, wir rangeln ein bisschen böse miteinander, und das, obwohl er doch noch nichtmal richtige Füße hat… Aber wie es die Mareike sagt, es gibt diesen Moment, da spürt man, jetzt oder nie! Das ist die Idee… Wir müssen eben kämpfen… 😉 Übrigens bin ich 20 und habe das gefühl, dieser typischen Phase wie du sie nennst immer noch nicht entwachsen zu sein xD
      Also wirklich, ich danke dir vielmals für deinen Zuspruch ❤
      Liebe Grüße

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      1. Kein Problem, hey das sind nur drei Jahre Unterschied – das ist noch in der Norm würde ich sagen 😂🤔
        Aber dein Projekt hört sich wirklich interessant an, mach weiter und ich bin die erste die eine Kopie kauft und liest, rein nur aus Neugier und um sagen zu können – die kannte ich schon bevor sie berühmt wurde 😏

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      2. haha also doch nur Eigennutz ;P Wir schicken uns am besten gegenseitig auch Handgeschriebene bzw Schreibmaschienenwerke, damit wir die dann gewinnbringend verkaufen können, wenn der jeweils andere erfolgreich ist 😉 ^^

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