Montagsfrage – oder: Warum auf ein Genre festlegen ;)

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Ahio ihr kleinen Piraten!

So, da ist sie nun, meine erste Montagsfrage vom Buchfresserchen ! Die Aktion ist ja wirklich cool und ich dachte mir, nun ist es auch mal an der Zeit, mich zu beteiligen^^
Nun denn:

Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Dass ich nicht nur daran gedacht habe, einen Roman zu schreiben, ist denke ich in meinen letzten Beiträgen klar geworden 😉
Sollte sich jemand Neues zu meiner Freude hierher verschlagen haben…: Mein Traum ist es, Autorin zu werden und ich habe auch schon einige Versuche gestartet, arbeite auch derzeit an einem Projekt, das mir sehr am Herzen liegt. Zu meinen bisherigen Projekten ist auch schon ein Beitrag erschienen, falls ihr Interesse habt 😉

Die Frage zu beantworten, fällt mir ziemlich schwer, denn ich finde, Genreeinteilungen sind echt nicht so einfach. Natürlcih fällt einem da Fantasy, History, Sci-Fi, Horror, Thriller ein… Das ist das Exotische. Dann gibt es eben – Achtung, Subjektivität!! – die „normalere“ Literatur… Entwicklungsromane, Gesellschaftsromane, Familienromane.
Doch ich meine, wie kann man das so Unterteilen?
Ich meine es ist doch letztendlich egal, ob die Hauptrolle Elfen, Herzoge oder Killer spielen, kommt es am Ende nicht auf das an, was der Roman aussagen will? Die Inhalte hinter den Worten sind doch um so vieles größer, als das, was geschrieben steht, oder nicht? Sollte man nicht danach Bücher unterscheiden und nicht danach, wo sie spielen?
Gut, ich kann auch verstehen, wenn es Menschen gibt, denen Thriller zu spannend sind und die es einfach zu unrealistisch finden, sich mit Ufos und Einhörnern zu beschäftigen, jeder hat nunmal Vorlieben. Das ist auch vollkommen legitim.
Doch ich denke, man sollte sich nicht immer so zwingend auf ein Genre festlegen, weder als Leser, noch als Autor, dies kann, wie ich denke, schnell fesselnd sein und einem einige angenehme Überraschungen vorenthalten.
Zumal es auch so viele Romane gibt, die die Genres sprengen… Neil Gaymen, Michel Faber sowieso, Walter Moers, Alice in Wonderland… ach so viel einfach. (Würde mich über weiter Beispiele freuen, habe großes Interessa an solche Romanen)
Doch ich muss nun auch an dieser Stelle zugeben, ich selbst bin auch sehr unerfahren was die „ausgefalleneren“ und weniger „realistischen“ Genres angeht, worüber auch schon ein Beitrag entstand (Mensch, so lang bin ich doch noch gar nicht, und schon fange ich an, mich zu wiederholen^^)
Es fällt mir einfach schwer, in ein neues Genre rein zu kommen, eben ein Buch zu lesen, was ein Genre nicht nur streift, sondern duch und durch davon durchdrungen ist. Mich überfordert es einfach, wenn ich vor diesen endlosen Regalen unbekannter Autoren stehe. Ich bin wohl ein ziemlicher Schisser und Faulpelz, doch ich kann mich nicht wirklich überwinden. Jedes Genre hat eigene Ansprüche, man muss sich wieder neu durchbeißen und erkennen, was originell ist, was nicht… Wenn ich aber bedenke, wie viele Bücher ich noch lesen will, von denen ich zu hundert Prozent weiß, dass sie mir gefallen werden und eine Menge geben können, dann greife ich eben lieber zu dem mir vertrauten…
Ein Fehler, ich weiß, denn ein guter Genreroman kann genauso bereichernd sein, das ist mir klar.
Also wenn ihr Tipps für mich habt, immer her damit! 😉

Um endlich mal direkt zur Frage zu kommen, wie ihr euch nun schon sicher denken könnt, bleibt es bei mir etwas bodenständiger. Es ist definitiv ein Gesellschaftsroman, an dem ich arbeite. Ich möchte die Dynamiken eines Vorortes beschreiben, die von einem auf den ersten Blick harmlosen Ereignis ausgelöst werden können.
Ich erkenne zwei Motive, die eigentlich allen meinen jüngsten größeren Ideen zugrunde liegen: Die Relativität der Realität, die Unmöglichkeit der Wahrheit und das verschwimmen der Grenzen von Gut und Böse, sowie der Moral.
Ich finde es einfach absolut spannend, wie man mit diesen Dingen spielen kann, auch, da sich dabei so grandios die menschliche Psyche spiegeln lässt! (wie ich das mit der Grandiosität hinbekommen steht mehr als offen xD)
Dennoch muss ich sagen, bin ich auch offen, in künftigen Geschichten in einem gewissen Rahmen auch Fantasy und Sci-Fi zu verarbeiten, einfach, da ich finde, sie lassen sich gut mit meinen Motiven vereinbaren.
Und das ist es doch, worum es geht oder?
Wir sollten alle künstlerischen Mittel unvorbelastet verwenden können, um unsere Ideen und Motive umzusetzen…. Schubladendenken sollte niemandem im Weg stehen!

In diesem Sinne:
Entert die Tastatur, kapert euch Feder und Tinte und legt los!
Wir sollten alle unsere Träume zum fliegen bringen… (Ja, Filmanspielung, wer hats erkannt?^^..ja, kitschig, aber schön xD)

Viel Glück bei allem wünscht euch
die Luna ❤

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5 Kommentare zu „Montagsfrage – oder: Warum auf ein Genre festlegen ;)

Gib deinen ab

  1. Ich kann deinen Respekt vor neuen Genres bzw. auch die Abneigung gegen eine klare Einteilung gut verstehen und sehe das genauso wie du: die meisten Geschichten lassen sich nicht auf EIN Genre reduzieren. Gemacht wird es trotzdem immer wieder, was wahrscheinlich dazu führt, dass man viele tolle Bücher noch gar nicht entdeckt, weil man sich von der Genrebezeichnung abschrecken lässt. Mittlerweile versuche ich immer eher nach dem Klappentext zu gehen, um herauszufinden, worum es in dem Buch wirklich geht. Gerade leicht ist das natürlich nicht, da man erstmal die Schwelle überwinden muss, auf der das Buch mit einem ganz bestimmten Genre, für eine ganz bestimmte Zielgruppe beworben wird.

    Ich finde ein strenges Einteilen bzw. Zuordnen von Genres wie gesagt sowieso schwierig. Die besten Romane sind doch die, die sich fast gar nicht einordnen lassen.
    Fun Fact: Damit setze ich mich gerade sehr intensiv auseinander, da ich neue Bücherregale gekauft habe und meine Bücher nun eigentlich schön ordentlich nach Genres sortieren wollte 😀

    Dein Roman-Projekt klingt übrigens sehr spannend! Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Schreiben!

    Gefällt 1 Person

    1. Ich empfinde es auch so, Romane die sich irgendwo dazwischen bewegen finde ich sehr interessant. Dir könnte vielleicht The Book of Strange new things gefallen von Michel Faber. Ein Pastor wird auf einen fremden Planeten gebracht, wo er den Lebensformen das Wort Gottes bringen soll. Es ist einfach ein grandioses Buch, das einem das Herz brechen lässt. Eine wundervolle Liebesgeschichte, eine menschliche Studie, ach, es geht einfach um so viel und ist so toll geschrieben^^
      Ich überlege witzigerweise auch sehr intensiv, wie ich meine Bücher sortieren soll, wenn ich umziehe und mir endlich ein neues Regal zulege… Ich versuche es meistens nach den Autoren zu entscheiden, ob sie sich verstehen würden oder eher nicht… sowie Gegenward und Klassiker… Ich weiß nicht, ob es eine Logik ist, aber es ist meine xD

      Und vielen Dank fürs Mut machen! Ich kann wohl alle guten Wünsche brauchen 😉

      Gefällt mir

  2. Hallöchen auxh nochmal hier. 😉
    Als erstes vorweg: Der Autor von „American Gods“, „Coraline“, „Sternenwanderer“ und vieler anderer Bücher schreibt sich Neil Gaiman. ;o)
    Zum Thema der Genres:
    Ja, inzwischen gibt es wohl durchaus welche, die sich miteinander verschmelzen lassen, sozusagen.
    Auch wenn mein Haupt-Lese-Genre ja die Fantasy ist. Doch auch dieses Genre alleine ist schon vielfältig genug.
    Bevor ich jetzt hier nochmal die verschiedensten Autoren aufzähle, verlinke ich dir hier mal meinen Beitrag zu Fantasy-Autoren, die mir so aufgefallen sind in diesem Genre.
    https://hebusvontroy.wordpress.com/2016/11/30/mal-ein-paar-autoren/
    Für Krimi-Autoren hatte ich auch noch was – viel Spaß beim Suchen. ;o)
    Und für dein Projekt: Viel Spaß und Erfolg dabei.
    Meins wäre es gefühlt jetzt nicht, aber das hat ja nichts zu heißen. Dafür gehen meine Schreib- und Leseinteressen in andere Richtungen. 😉

    Gefällt mir

    1. Na den kenn ich doch ;P

      Upsi ja, den Werten Herren schreibe ich gerne falsch ^^

      Auch diesen link zu deinem Beitrag werde ich mir anschauen, sobald ich Zeit habe! Ich danke dir 🙂 Empfehlungen sind für Genre Einsteiger wirklich unabdingbar….

      Und ja, natürlich muss diese Idee nicht jeden ansprechen, hat ja jeder andere Interessen ^^
      Trotzdem danke für deine lieben Wünsche 🙂

      Gefällt mir

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