Gedicht: Blind

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Du schreitest blind durchs Grau umher,
Nicht fähig, zu sehen, was wächst um der
Schönheit willen selbst zwischen dem Asphalt.
Du nur läufst eilig voran und bald
Wird das Schöne vergangen sein,
Wird vergessen und kein
Moment wird dir wieder geschenkt,
Weil dein Dummkopf den Blick nur senkt
Auf diese leuchtende Technik in deinen Händen,
Die deine Augen bedeckt mit dicken Verbänden.
Doch Blüten zieren unsre Wege,
Wolken hängen kunstvoll in Schwebe,
Licht spiegelt sich in tausend Scheiben,
Tausend Menschen unbekannte Begegnung bleiben.
Doch nein, du weiter stierst nur stumm
Auf deinem stumpfen Apperat herum.
So muss ich dich wohl ziehen lassen,
Diese Welt nur weiter zu verpassen
Und bleib hier stehn, an diesem Fleck,
Betracht für dich mit, wovon es dich treibt nur weg.

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4 Antworten auf „Gedicht: Blind

    1. Gleich mal angehört 😉 ist ja echt ne sehr abgefahrene Band, hab von der noch nichts gehört 🙃 live ist die sicher auch interessant 🤔 obwohl ich sie mir so auf CD nicht unbedingt anhören könnte 😅
      Aber ja, thematisch nehmen die das sehr gut auf😋

      Gefällt 1 Person

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