Dies und das

nicoooo

Wiedermal ein wunderschönes Bild
von meinem guten Freund Nico Kalka!

Könnt auch gerne mal auf seiner Flickr Seite vorbei
schauen, da gibt es noch das Eine oder Andere hübsche Bildchen 😉


 

Hallöle!

Zwei Wochen war hier nun Ruhe, doch ich nehme an, ihr habt die Zeit ohne mich einigermaßen gut überstanden… Obwohl es natürlich unvorstellbar ist, ihr kämt auch ohne mich aus… Ich werde wohl doch mal bei den Taschentuchfabriken anrufen und erfragen, ob innerhalb der letzten zwei Wochen ein deutlicher Anstieg des Umsatzes zu messen war, immerhin musstet ihr euch Tag um Tag in den Schlaf weinen, wie ich annehme!
Doch nun mal Spaß beiseite (manno).
Wem die Stille aufgefallen sein sollte, hier eine kurze Erklärung:
Es gab hinter den Kulissen zwischen meiner Blog-Kollegin und mir ein paar Überlegungen, wie wir diesen Blog weiter führen wollen und was hier noch passiert, dazu aber wann anders mehr. Ansonsten war ich einfach unterwegs, habe meinen besten Freund in Dresden besucht und war danach eine wunderschöne Woche lang mit meinem Freund bei seiner Familie eingeladen. Da hat mir offen gesagt die Lust gefehlt, mich eine halbe Stunde oder länger im Zimmer einzuschließen und einen Beitrag zu verfassen, zudem ich auch nicht genau gewusst hätte, worüber…

Generell waren es sehr schreibarme Wochen. Ich habe zwar viel und gerne über meinen Roman nachgedacht, habe auch angefangen, einen Stadtplan von dem Dorf zu zeichnen, doch ich kann mir einfach nicht helfen… Wenn ich bei Freunden bin fehlt mir die Ruhe, die ich zum Schreiben brauche. Erst recht, wenn man sich viel zu selten sieht, dann möchte man doch die Zeit miteinander verbringen und nicht auf einen Bildschirm starren (selbst, wenn der Bildschirm die Welt aus meinem Kopf wieder spiegelt). Und nun, endlich wieder zuhause, da überfällt mich plötzlich auch wieder dies und das und es tritt keine Ruhe ein. Beziehungsweise, ich will ja ehrlich sein… An und für sich wäre da sogar die Ruhe, um zu schreiben, denn diese Zeit kann man sich immer nehmen, doch da ich zwei Wochen ohne Schreiben auskam, hat sich natürlich ganz fix so eine blöde Faulheit breit gemacht und ich denke mir „Och, morgen ist ja auch noch ein Tag, da hast du sicher mehr Ruhe und kannst besser schreiben, als heute. Musst ja auch erst wieder rein kommen!“
So ein Blödsinn.
Geht das eigentlich nur mir so, oder seid ihr im Urlaub und der Zeit danach auch so schreibfaul?

Joa, wovon könnte ich denn noch berichten? Ist das Schreiben zwar auch zu kurz gekommen, so war das Lesen aber umso schöner!
Habe nach Ian McEwans Nutshell, von welchem ich immernoch nicht weiß, was ich davon halten soll, Erich Kästners Fabian gelesen und nun Endes Unendliche Geschichte! ❤
Ach, was bin ich verzaubert! Der Fabian war schon so ein ganz spezielles Leseerlebnis und auch das erste Buch, das ich bewusst von Kästner gelesen habe. Und Die unendliche Geschichte ist vollkommen ohne Worte…
Ich muss ja sagen, mir ist etwas passiert, was ich nun schon wirklich seit Jahren nicht mehr gemacht habe und auch nicht mehr so schnell machen werde: Ich habe an ein und dem selben Tag, an dem ich den Fabian beendet habe, Die unendliche Geschichte angefangen. Normalerweise habe ich immer mindestens einen Tag zwischen zwei Romanen, oft auch eine längere Zeitspanne, doch an diesem Tag konnte ich einfach nicht mehr warten. Nun, das hatte dann auch zur Folge, dass ich absolut nicht gesellschaftsfähig war xD Wir saßen abends in einer schönen Runde, doch ich kann nicht sagen, dass ich tatsächlich anwesend war. Im Geist schritt ich neben Fabian auf den Straßen Berlins umher und ritt hinter Atréju auf dem guten Fuchur. Und zwischendurch saß ich plötzlich mit meiner Roman – Anne und dem Roman – Thomas am Küchentisch^^
Ich muss wirklich sagen, das war mir viiiiel zu anstrengend xD
Wie ist das denn bei euch? Braucht ihr auch immer solche Verarbeitungspausen zwischen einzelnen Romanen, oder macht euch das gar nicht aus und ihr lest ein Buch, nach dem anderen? Ich finde diese Frage doch tatsächlich sehr spannend, mal sehen, wie das bei euch nun ist^^

Sooo, wäre da noch was mitteilenswertes? Wohl kaum, ich möchte eure Nerven ja auch nicht zu sehr strapazieren 😉
Ich werde nun, in der Hoffnung, mein Faulenzertum zu durchbrechen, doch das Dokument meines Romans öffnen und etwas schreiben, wenigstens für das schlechte Gewissen!

Euch noch einen ganz wundervollen Abend, ruhige, glückseelige oder auch abenteuerreiche Träume (je nachdem, was ihr vorzieht), einen ganz zauberhaften und frischen Morgen oder einen freudvollen Tag – kurz: ich wünsche euch das Beste, wann auch immer ihr diese Zeilen lesen solltet!
Ganz liebe Grüße
von der Luna ❤

P.S.: Natürlcih lag mir auch eure Sicherheit in all der Zeit sehr am Herzen, deshalb habe ich an dieser Seite herum geschraubt, bis meine Finger bluteten, auf dass dies hier nun ein unbedenklicher Ort für all eure Daten werden kann! Lasst sie hier toben und tollen, nichts wird ihnen wiederfahren! Wobei – wenn ich so recht drüber nachdenke, habe ich gar nichts geändert… Es ist alles beim Alten, mit dem Unterschied, dass ich euch nun darauf hingewiesen habe, was mit den Daten passiert… Aber egal, wer denkt schon so genau darüber nach!
Damit ihr auch nicht uninformiert seid, gibt es ab heute diesen kleinen netten Hinweis im Anschluss, damit ihr nie vergessen mögt, dass alles, was ihr hier auf meiner Seite treibt, auch Spuren hinterlässt, ich euch aber verspreche, mich nicht an diesen Spuren zu bereichern. Und wenn doch, dann nur ganz wenig. Habe eigentlich ein Haus in Canada geplant, muss nun schauen, wie ich mir das finanziere, wenn nicht mit dem Verkauf eurer Daten. Doch nun endlich genug des Ganzen, leset und staunet:

 

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6 Antworten auf „Dies und das

  1. Du scheibst so herzig und erfrischend – ich musste auch diesmal mehrmals schmunzeln …
    An einen Roman habe ich mich ja noch nie getraut (wird mutmaßlich auch nie „meine“ Richtung werden), aber auch ich kenne diese Schwankungen dahingehend, ob man schreiben kann, will, sollte, könnte, müsste …
    Völlig nachvollziehen kann ich, dass es während Treffen mit guten Freunden nicht möglich ist zu schreiben. Für meinen Teil sehe ich meine wirklichen Freunde leider sehr selten, was schon entfernungsbedingt so ist. Haben wir dann Zeit miteinander, ist mir diese Zeit für die unmittelbare Begegnung, für das miteinander Reden, Fühlen, Austauschen kostbar wie nur irgendwas. Schreiben geht da gar nicht. – Aber ich fühle mich oft nach solchen Zeiten inspirierter, kann und mag sogar kleine Episoden oder Gedanken, die ich bei bzw. anlässlich der Begegnungen hatte, zu nutzen, zu verarbeiten – mindestens wirken sie aber anregend mit Blick auf das Schreiben auf mich.
    Mag aber sein, dass das für mich einfacher ist, weil ich halt mehr Verse, kleine Aufsätze, Aphorismen schreibe. Keine so umfangreichen Projekte, wie Du, liebe Luna.
    Wirkliche Schreibblockade-/Faulheitsphasen kenne ich allerdings auch. Es lässt sich nichts erzwingen. Was ich während solcher Phasen zu schreiben versuche, wird meistens Mist. Erzwungenes kann nicht gut werden.
    Arbeitest Du eigentlich an mehreren Projekten gleichzeitig? Das könnte ich beispielsweise grundsätzlich gar nicht, schon überhaupt nicht, wenn es sich um größere Vorhaben handelte.
    *
    Schade übrigens, dass meine Daten so wenig wert sind – ich hätte ja sehr gern mal eine Einladung aus Canada erhalten … 😉
    Liebe Grüße an Dich!

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    1. Na ich danke dir und freue mich, wenn mein Humor Anklang findet 🙃

      Du hast absolut recht, ist man mit Freunden zusammen, will man die erleben! Nichts ist kostbarer, als die Zeit, die wir miteinander verbringen!
      Ich muss gestehen, da kommt gerade sogar wenig kleines aus mir raus, bzw ist da kaum ein Gedicht, das gut genug sein könnte, um gezeigt zu werden ^^

      Ich arbeite an einem manuskript und nebenbei entstehen Gedichte und Kurzgeschichten. Ich denke, wenn es mehr würde, würde mein Kopf irgendwann auch streiken…
      Dabei muss ich sagen, dass ich momentan eine kleine Fantasie Story im Kopf habe – völlig unerwartet und neu für mich😅 und leider finde ich die Idee zu gut, als dass ich mich zurück halten könnte, darüber nachzudenken 🙈

      Ach, da treffen wir uns einfach trotzdem in canada, groß genug für unsere zelte wird es sein😉
      Liebe Grüße ❤️

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  2. Hi Luna,
    ich kenne das auch! Wenn man extrem viel um die Ohren hat oder so gar nichts, dann ist die Schreibflaute sehr präsent. Ich denke ein gewisses Grundmaß an Stress braucht man, um produktiv sein zu können. Und wenn nach einer anstrengenden Zeit Ruhe einkehrt, findet man manchmal einfach super schwer zurück zu seinen Texten! Ist wie ein Kreislauf, den man erstmal durchbrechen muss 😀
    Zu deiner Frage mit den Büchern kann ich klar sagen: Ich brauche unbedingt Pause dazwischen! Ich lese ja meist Liebesromane und Texte, die einen emotional schon sehr mitnehmen und hänge dann in Gedanken bestimmt noch zwei Wochen (oder länger) an dem Werk. Da ein neues anzufangen, würde nur meinen Verarbeitungsprozess stören (wenn man das so sagen kann :D)
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg & du wirst schon sehen, dass alles mit Sicherheit klappt!
    Liebe Grüße ♥️

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    1. Mensch, da fällt mir ein, dass du ja hier auch noch was geschrieben hast 😅
      Manchmal. Bin ich ganz überfordert, bei dir zwischen WhatsApp und WordPress hin und her zu springen… Für eine bessere Übersicht sollten wir parallel auch noch per Email schreiben 😉😂
      Aber mich beruhigt, dass du auch so lange bei den Büchern brauchst… Manchmal komme ich mir ein bisschen blöd vor, wenn ich mir Booktube und Bücherblogs ansehe… Wenn da 10 Bücher im. Monat gelesen werden, das könnte ich niemals! ^^
      Liebe Grüße ❤️

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  3. Lesepausen zwischen zwei Romanen gibt es bei mir eigentlich nicht. Die ergeben sich, wenn überhaupt, durch den Umstand, dass ich z.B. mit einem Roman erst abends fertig werde und dann den nächsten halt erst am nächsten Tag beginne.
    Was eher vorkommt ist, dass ich schon mal zwischen Roman und Sachbuch/Biografie/o.ä. hin und her wechsle, wenn ich das Gefühl habe, nicht sofort die nächste Erzählung anfangen zu können.

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    1. Das stimmt, ich wechsle auch gerne^^
      Irgendwie habe ich oft das Gefühl, dem Roman und der Geschichte gebührend atz in mir gewähren zu müssen… Sie muss Zeit haben, um auch bis zum letzten Trieb auszukeimen … Da spricht der Poet und die baldige Gärtnerazubine aus mir😉😅

      Gefällt 1 Person

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