Gedicht: Blanke Seiten

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Ein weißes Blatt, es starrt mich an,
Starrt, als ob es lachen kann.
Es liegt vor mir, auf diesem Tisch,
Blickt auf mich mit nem Gemisch
Aus trocknem Mitleid und bösem Hohn.
Das ist er also, des Autors Lohn.

Lohn für den traurigen Versuch,
Leben zu pressen in ein einziges Buch.
Lohn für den Drang, der im Geist immer schon bohrte:
Wunder zu fassen in einfache Worte.

Doch nichts bleibt so ruhig, sich fassen zu lassen,
Alles entgleitet in diese gefürchteten Massen
Der ungreifbaren und rettungslosen Gedanken,
Die nur die einen Seiten gebähren: Die blanken!

😉

 

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2 Antworten auf „Gedicht: Blanke Seiten

    1. Mein lieber Sternenflüsterer, ich danke dir für deinen Zuspruch 😊
      Ich bin auch zuversichtlich, ich reite auf Fuchurs Rücken dem Glück entgegen 😊🍀🐉
      Es ist immer schön von dir zu lesen💚

      Gefällt 1 Person

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