Roman – Projekt: Der Inhalt

 

neiu

Ach, Leutchens!

Ich muss euch ja erstmal wirklich danke sagen! Ich war enorm gerührt von euren ganzen lieben Kommentaren unter meinem letzten Beitrag! Das hat mir unglaublich viel Mut gemacht –  und, oh Wunder!
Nachdem ich mir im Beitrag allen Frust von der Seele geschrieben habe und dann auch noch eure lieben Wünsche lesen durfte, da wich die Verzweiflung einer arbeitswütigen Motivation!
Ich bin dabei, die ersten Kapitel umzustrukturieren, Szenen ein wenig umzuschreiben und neue zu schaffen… Außerdem hoffe ich, nun auch ein bisschen detaillierter in die Zukunft plotten zu können…
Total hilfreich war da für mich übrigens ein Tipp von Hannes von Gedanken im Nebel:
Die einzelnen Szenen auf Karteikarten schreiben, sie kurz umreißen und ihre Prämisse festhalten. So erkennt man total gut, was fehlt, ob etwas vielleicht woanders doch besser hinpasst und hat alles einfach direkt vor Augen, sodass es greifbarer wird und man besser voraus denken kann! Fragt aber nicht, wie es in meinem Zimmer jetzt aussieht… XD
Aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert für jeden, der gerade fest hängt!
Übrigens weine ich auch Szenen nicht mehr hinterher, die raus fallen, im Gegenteil, ich bin froh, dass es so ist, wie es ist. Denn ich erkenne, dass es im Sinne der Geschichte ist, dass diese davon profitiert, wenn die Szene entfällt… Dennoch bin ich froh, sie geschrieben zu haben, denn sie brachte mich den Figuren näher und ganz im Ernst, ich möchte nicht diesen Spaziergang von Thomas mit seinem jüngsten Sohn missen… Es hat einfach viel zu viel spaß gemacht, ist Ben doch ein so herziges Kind und ich könnte ihm Tagelang zuhören!

Doch nun mal endlich zu dem, was ich hier schon so lange mal machen wollte: Die Vorstellung meiner Roman-Idee!
Ich bin gespannt, was ihr dazu sagen werdet 😉
Übrigens ist der Titel „Lawine im Sommer“ nur der Arbeitstitel. Zunächst lautete dieser „Pedoschwein“, doch das ist mir zu negativ, wenn man damit die ganze Zeit arbeiten muss^^ Dann gab es noch „Das Graffiti“, doch das klingt mir zu sehr nach einem Jugendroman über eine Straßengang…
Ich bin mir noch sehr unsicher, ob ich es dabei belasse und werde sowieso am Ende sehen, was passt…
Also nehmt es nun, wie es ist, mir bleibt auch nix anderes übrig 😉


 

Klappentext

Solbingen ist ein ruhiger Ort. Man kennt sich, man grüßt sich und das Einzige, das bisher die Gemüter zum Kochen gebracht hat, ist das Industriegebiet, welches bald in unmittelbarer Angrenzung erbaut werden soll. In dieser kleinen Gemeinde lebt Thomas Werling mit seiner Familie. Alles scheint ruhig, bis zu jenem Tag, an dem ein Graffiti Thomas in einem völlig neuem Licht erscheinen lässt. Es kommen immer mehr Fragen auf und Thomas muss hilflos dabei zusehen, wie er von einer Lawine begraben wird, die die gesamte Realität seiner Existenz zum Einsturz bringt.


 

Na, klingt das Bombe?
Gut, ich gebe zu, ich bin nicht so gut darin, soetwas zu schreiben, doch zum Glück kommt es darauf zunächst noch nicht an^^ Ich hoffe einfach, dass Worte wie Familie, Fragen, hilflos, Lawine, Existenz und Einsturz reißerisch genug klingen, um das Ding zu kaufen…
Und dann enttäuscht weg zu legen ;P
Nein, aber im Ernst, was haltet ihr bis dahin davon? Klingt das nach etwas, was Spannung verspricht?

Gerne möchte ich euch aber noch ein bisschen mehr bieten, als diesen Happen… (Ich hoffe, nicht zu viel zu verraten, denn sollte dieser Roman irgendwann mal veröffentlicht werden, dann wäre ja schön, wenn der Eine oder Andere vieleicht noch neugierig genug ist, sich das Buch zuzulegen ^^)

Thomas Werling lebt seit einigen Jahren in einer kleinen, schnuckeligen Gemeinde, der so sehr die Sonne aus dem Arsch scheint, dass es schon fast besorgniserregend ist. Er ist freiberuflicher Programmierer, arbeitet also von seinem Büro zuhause vom Laptop aus, während seine Frau Anne in den Nachbarort in die große Anwaltskanzlei fährt. Ihr jünster Sohn, Ben, ist acht und Joshua, der ältere, 13.
Bis auf ein paar normale Familienzwists die ab und an mal dran sind, scheint alles zufrieden. Zumindest Thomas für seinen Teil ist das, seine Frau Anne ist ein bisschen enttäuscht von ihrem Leben, doch das findet seinen eigenen Beitrag 😉
An sich also alles im Rahmen…
Bis da plötzlich, über Nacht und ohne Erklärung, an seiner Hauswand in großen, roten Buchstaben das Wort „Pädoschwein“ geschrieben steht.
Die Anschuldigung ist haltlos, dessen sind sich alle sicher und zunächst macht es den Anschein, als nehme es keiner ernst. Erst, als eine Mutter davon erfährt und intensiv nachhakt, werden die Nachbarn unruhig.
Ist das wirklich alles so harmlos?
Warum streift Ben so viel auf den Wiesen herum, und ist nicht lieber zuhause?
Warum macht Thomas eigentlich dieses Sportangebot für die Kinder der Gemeinde?
Das Vertrauen der Gemeinde in den einst angesehenen Nachbarn bröckelt…
Die Ehe biginnt unter der Situation zu leiden und irgendwann weiß Thomas selbst nicht mehr, was Wahrheit ist, was Lüge…

Und das ist dann der Punkt, ab dem ich schweigen muss 😉

Was sagt ihr dazu?
Seid wirklich ehrlich! Meint ihr, das könnte von der Story her einen guten spannenden Gesellschaftsroman abgeben? Oder ist es doch zu platt und einfallslos?

Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen!

Ganz liebe grüße von der nun wieder in Karteikarten versinkenden
Luna ❤ 😉

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22 Antworten auf „Roman – Projekt: Der Inhalt

  1. Da musste ich spontan an den Film „Die Jagd“ (mit dem grandiosen Mads Mikkelsen) denken, der hat ein ähnliches Thema.
    Mich persönlich macht Dein Teaser neugierig, insbesondere die einzelnen Figuren. Die große Gefahr ist das Klischee. Würde sich das alles wie üblich entwickeln – die Ehefrau und Nachbarn werden misstrauisch, lassen ihre Kinder nicht mehr zu dem Sportprogramm gehen, Thomas wird immer mehr gemieden usw. – dann könnte es schnell langweilig (für mich) werden.

    Spannend dürfte vor allem der Umgang innerhalb der Familie sein, da kann sich eine ganz besondere Dynamik entwickeln, glaube ich.
    Mich würde es auf jeden Fall freuen, mehr über Deine Ideen zu erfahren 🙂

    VG Jari

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    1. Ja, das habe ich schonmal gehört^^
      Mir war dieser Film bisher ganz unbekannt und ich habe ihn auch noch nicht gesehen, habe doch angst, dass ich mich zu sehr inspirieren lassen könnte^^
      Es stimmt, es lädt sehr dazu ein, in das Klische zu verfallen… Denn die folgenden Handlungen scheinen vorprogrammiert. Ich hoffe, dass es mir gelingt, das Klischee einerseits wie gesagt durch die Familie zu durchbrechen, aber auch durch Thomas selbst. Für mich persönlich ist nämlich der eigentliche Punkt der Story, wie Thomas dadurch den Boden unter den Füßen verliert, aber vor allem, wie er der Realität nicht mehr traut. Er erfährt am eigenen Leib, wie auf einmal alles eine andere Bedeutung erhält, sodass es für ihn über dieses private Fiasko hinaus geht. Er beginnt an allem zu zweifeln…
      Ist das irgendwie nachvollziehbar? Fällt mir oft schwer, mich auszudrücken (klasse Eigenschaft für einen Autoren, oder^^)
      Ich hoffe, ich werde das gut umsetzen und die nötige Spannung rein bringen können.
      Es freut mich sehr, dass du neugierig bist!^^
      Liebe Grüße!

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      1. Ich würde Dir in dem Fall auch ganz stark von dem Film abraten 🙂
        Mir leuchtet das ein, finde den Fokus darauf auch sehr gut. Du machst das schon! Man merkt auf jeden Fall, dass Du mit Begeisterung dabei bist, das ist sowieso das wichtigste.
        Ich bin gespannt auf weitere Beiträge zu Deinem Buch!

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      2. Ja, ich bin eigentlich, bis auf gelegentliche Zweifel, auch ziemlich überzeugt von dem ganzen… Wird schon irgendwie 😅

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  2. Hi Luna,
    vielen Dank für die liebe Erwähnung.☺ Freut mich echt sehr, dass ich dir helfen konnte.
    Ich finde, der Klartext klingt sehr spannend. Lustigerweise gibt’s einige Parallelen zu meinem schlafenden Drehbuchprojekt, das ich erwähnt hab. Aber dann ist es doch wieder ganz anders.
    Bin gespannt, wie es weiter geht. Viel Erfolg

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    1. Auf jeden Fall konntest du helfen^^
      Werde mir noch eine pinnwand basteln und alles daran anordnen 😊
      Haha, na wenn das mal nicht ein witziger Zufall ist^^
      Darf man denn einen genaueren Inhalt erfahren? 🙃

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      1. Sorry, dass ich nicht früher antworten konnte.
        Es geht um einen Erzieher, der in Verdacht gerät, eine junge Sportlerin vergewaltigt zu haben. Sein Freund ist Staatsanwalt und versucht die Wahrheit herauszufinden. Aber eigentlich darf er nicht ermitteln, weil es ja sein Freund ist. Und irgendwann weiß er auch nicht mehr, was wahr ist.

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      2. Für sowas musst du dich echt nicht entschuldigen^^
        Na Mensch, da lassen sich eindeutige Paralellen nicht abstreiten ^^
        Da muss ich gerade an einen Text denken, den ich mal gelesen habe… Darüber, dass man nicht versuchen sollte, diese eine noch nie dagewesene Story zu schreiben… Da alles schonmal dagewesen war^^ Und dass man selbst es ist, der den Text einzigartig macht…
        Wenn ich recht bedenke, könnte das auch ein Kalenderspruch für Autoren gewesen sein xD

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  3. Da gibst Du Dir echt ein Hammerthema vor. Es tönt super spannend. Aber ist das existentiell nicht eine Nummer zu gross für einen Erstling? Wie auch immer, wenn Du tatsächlich mit der Komplexität dieser Problematik zurecht kommst, dann Hut ab! Jetzt kann ich auch verstehen, dass Du da irgendwann anstehst.

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    1. Ja, es ist auf jeden Fall etwas, was man mit Vorsicht angehen sollte^^ Gerade zu Beginn des Projekts war ich mir manchmal unsicher, od es sich, wie du sagst, als Erstling eignet, aber die Geschichte hatte mein Herz zu sehr erobert, als dass ich davon wieder hätte Abstand nehmen können^^
      Und irgendwo muss man ja anfangen 😉
      Liebe Grüße ❤

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  4. Liebe Luna, herzlichen Glückwunsch zum Weiterschreiben und dass du sogar schon einen Klappentext angefangen hast! Der Klappentext hat mir erstmal nicht viel gesagt, der war mir etwas zu vage. Deine weiteren Beschreibungen klingen dann aber spannend 🙂 Ich verstehe noch nicht ganz, wie das Graffiti mit Thomas zusammenhängt – ist es auf seinem Haus? Oder könnte mit „Pädoschwein“ auch ein anderer gemeint sein? Ich kann mir aber auf jeden Fall vorstellen, das die Geschichte auf Interesse trifft, denn das Thema Verrufung/Missbrauch ist ja immer hochaktuell (gerade jetzt mit #metoo) und wenn man bis zum Ende nicht weiß, ob Thomas nicht doch ein Pädophiler ist, ist das bestimmt sehr fesselnd. Oder wenn die anderen anfangen, an ihm zu zweifeln. Auf jeden Fall ein brisantes Thema! Persönlich sagt mir der Titel „Lawine im Sommer“ nicht so zu, da fände ich „Pädoschwein“ schon ansprechender 😉 (muss übrigens eigentlich mit ä geschrieben werden wie pädophil (hab grad nochmal den Duden Online dazu befragt, außer die Person, die das Graffiti gemalt hat, soll es absichtlich falsch schreiben).

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    1. Ach je, ich versinke hier im Boden!!!
      Ich muss ja sagen, dass ich tatsächlich keine Sekunde überlegt habe, ob es richtig geschrieben ist… Sogar in der Schreibweise variiere… Herrje, ist mir das peinlich xD
      Doch zu meiner Verteidigung: Meine Probeleser haben es auch nicht gemerkt^^

      Stimmt, das habe ich hier gar nicht richtig erläutert… Das Graffiti (übrigens ein Wort, das auch in bestimmt 3 Schreibweisen in meinem Manuskript zu findne ist^^) befindet sich auf seinem Garagentor. Es geht daraus nicht eindeutig hervor, dass es sich an ihn richtet (was auch zum Thema wird), doch letztlich kommen alle zu der Übereinkunft, dass nur er gemeint sein kann…
      Danke für den Hinweis, dass es noch etwas zu vage vllt ist. Der Klappentext ist ja zum Glück noch nichts, das jetzt schon Relevanz hätte, dennoch motiviert er mich einfach enorm^^
      Vielen dank für deine vielen Gedanken zu meinem Beitrag! Das freut mich wirklich 🙂

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      1. Mach dir nichts draus, ich hab auch so ein paar Wörter, die ich immer wieder falsch schreibe 😉 Ah okay, dass es auf dem Garagentor ist, hilft mir schon weiter 🙂

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  5. Endlich habe ich den Beitrag gefunden, unter den ich schon soooooo lange einen Kommentar setzten wollte! Danke für’s verlinken, im Beitrag über dein Roman-Projekt: Aktueller Stand! Sonst hätte ich glaube ich in 10 Jahren noch gesucht. xDD (Klingt sehr übertrieben aber ist momentan bei mir so, dass ich irgendwie alles Übersehe.)
    Ich fand den Klappentext sehr interessant! Noch interessanter war, dass was du danach noch preisgegeben hast! (Jetzt versteh ich auch warum du als Arbeitstitel „Pädoschwein“ hattest XD Ich war da etwas verwirrt, bevor ich weitergelesen hab, haha.) Den neuen Arbeitstitel finde ich auch super gut! „Lawine im Sommer“, das regt gleich zu denken an um was es da gehen könnte! 😀 Echt spannend! Und gespannt bin ich auch um zu sehen wie es weiter geht! 😀
    Ob das ganze nun zu platt oder zu einfallslos ist möchte ich ungern kommentieren! Da ich das Projekt ja nur auszugsweise kenne und mir auch von dem recht kurzen Beitrag und bekanntwerden nicht so viel herausnehmen möchte. Von dem was ich da grade gelesen habe sage ich mal „yay“ und freue mich wie gesagt auf mehr! 😉
    Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg! ;D

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    1. Uiii haha schön dass du noch hergefunden hast 😅
      Ich kenne das zu gut… Es gehen schnell mal Artikel unter, auf die man eigentlich wartet😅

      Schön, dass du doch so angetan bist, das freut mich 😊
      Ich muss auch endlich mal noch ein paar Beiträge machen in denen ich mehr ins Detail gehe… Personen vorstellen ect… Aber du kannst das ja… Irgendwas ist immer… 😅 Irgendwie brauche ich für diese Einträge auch einfach die ruhe und die habe ich während des Umzugs nicht so richtig 🙈😅
      Aber bestimmt… Baaaaaaald😉

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      1. Hahaha, ich hab das in letzter Zeit ganz oft, dass mir die Artikel die ich unbedingt lesen will abhanden kommen. 😛
        Uff, ja! Ich kenn das zu gut! Man nimmt sich immer was vor und im Endeffekt schiebt man es dann doch auf, weil man entweder keiner Zeit hat, einem in diesem Moment nicht danach ist oder sonst was… Meistens liegt es aber an der eigenen Faulheit (bei mir zumindest xD)
        Aber ja! Ruhe brauche ich für solche Beiträge auch immer! Ich hoffe, wenn meine Eltern die 14 Tage im urlaub sind, das ich Abends dann die Ruhe und die Muse finde das in Angriff zunehmen, ansonsten fühle ich mich immer irgendwie „beobachtet“, wenn die beiden da sind. XD (Meine übliche Paranoia… haha)
        Ach klar, irgendwann findest du die Zeit! Bis dahin werde ich geduldig warten! 😀 ❤

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      2. Ja, letztlich hetzt einen ja auch niemand 😉

        Und ich habe unweigerlich das Bild im Kopf wie deine Eltern vor deiner Tür stehen und abwechselnd durch das Schlüsselloch schauen, um zu sehen, was du so treibst 😂😂😉

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