Frustfressen

Design ohne Titel

Endlich mal wieder ein „Hallo“ an euch liebliche Geschöpfe!!! 😉

Tjaaa, so, nun, es geht wieder los! Ja, jetzt wirklich! Wie erwähnt, ich war ein wenig sehr mit Umziehen und Einleben beschäftigt und egal, wie viel man am Tag schafft, in so einer Zeit sind 24 Stunden einfach nicht genug und viel zu viel bleibt liegen…
Doch ich denke, nun habe ich endlich wieder den Kopf frei für meine kleine Spinnerei auf diesem Blog… vor allem aber habe ich endlich wieder Internet! Denn, der Wille war da, doch Vodafone-sei-dank blieb das Netz für zwei Wochen spontan aus. Nun, ich meine, ich versteh das… Ich als Internet würde ja auch einfach mal meine Ruhe haben und allein sein wollen 😉
Doch nun scheinen alle Probleme beseitigt (hoffentlich auch anhaltend…) und ich kann wieder meine virtuelle Feder zur Hand nehmen und euch schreiben!
Klasse oder, ich wette, ihr habt die Zeit ohne mich kaum überstehen können 😉

Sollte sich jemand über den Titel gewundert haben, so finder er hier (welch Überraschung!) Aufklärung…
Seit einiger Zeit schwebt mir vor, ein gewisses Thema hier anzubringen, doch ich wusste nie so recht, wie ich es passend einfügen könnte, ohne, dass es ein übertrieben langes Ausmaß annimmt. Doch ich denke, nun, da ich mich hier gerade wieder einfinde passt es ziemlich gut, zumal es etwas ist, was bei mir eben aktuell ist.

So, jetzt muss ich kurz überlegen, wie ich starte.

Angefangen hatte es ja mit dem Blog der lieben Mia. Ich bin auf für mich nun schwer zu rekonstruierende Weise auf ihrem Blog gelandet – und hängen geblieben. Sie thematisiert dort die Essstörung unter der sie leidet, berichtet von den Problemen, die damit einhergehen und ist mit diesen offenen und ehrlichen Erfahrungsberichten wie ich denke für viele Betroffene eine unglaubliche Stütze. Ich war zuerst etwas skeptisch. Ich hatte nix mit Essstörungen am Hut und glaubte nicht, an etwas Interesse finden zu können, das mich persönlich doch so gar nicht betrifft. Und ganz ehrlich, ich dachte auch, ich könnte keinen Blog lesen, der sich ausschließlich mit einer psychischen Erkrankung beschäftigt. Doch nach einigen Artikeln merkte ich, dass das bei Mia anders ist. Dass sie ein unglaublich liebenswerter und positiver Mensch zu sein scheint, der mit seinen Beiträgen für viele Menschen wichtige Arbeit leistet. Mittlerweile zählt sie zu jenen Blogs, auf deren Artikel ich immer sehnsüchtig warte… Denn selbst als Unbetroffener kann man so viel aus ihren Artikeln lernen. Mir fiel auf, dass ich tatsächlich vorurteilsbelastet war, was Essstörungen angeht. Störung ist nie gleich Störung, dennoch denke ich, nun dieses Krankheitsbild um ein vielfaches besser verstanden zu haben, auch, da ich mich nun gezielter informierte. Ich verstand plötzlich dieses Leid, was die Personen in sich tragen und vor allem, wie schwer es für sie ist, in dieser Welt damit zurecht zu kommen, denn Unwissen und Unverständnis, wenn auch oft nicht aus bösser Absicht, sind weit verbreitet.

Als ich dann ihren Artikel Gab es vor meiner Essstörung Anzeichen? las, in dem sie uns daran teilhaben lässt, wie sich ihre Essstörung entwickelt hat, wurde mir einiges klar: Eine Essstörung kann plötzlich auftreten und unter gewissen Umständen vielleicht sogar jeden treffen. Der Selbstzwweifel liegt uns Menschen allen in der Wiege und jeder hat seine eigenen Triggerpunkte, die ihn in die Knie zwingen…
An diesem Punkt war mir klar, dass ich gerne einen kleinen Teil zu Aufklärung beitragen möchte, wenn auch verschwindend gering…
Mia und zwei andere Blogger starteten den Bevor ES-Award (wenn ihr draufklickt bekommt ihr genauere Infos), eine Aktion, die über Bloglande hinaus Menschen päventativ auf das Thema aufmerksam machen und sensibilisieren soll. Ich werde mich auch bald daran beteiligen, darum gehe ich hier nun nicht weiter darauf ein, doch schaut gerne mal dort vorbei!

Ihr seht also, irgendwie hat mich das Thema gepackt und das nicht grundlos, denn mir wurde durch Mia bewusst, dass der Begriff „Essstörung“ für mich viel zu sehr zum Klischee geworden war. Das sind doch nur Jugendliche die über der Kloschüssel hängen. Is klar…
Es gibt tausende Formen dieser Erkrankung.
Und wenn wir genau darüber nachdenken, müssen wir erkennen, dass eine Essstörung so viel früher anfängt. Nicht erst wenn man nur noch Haut und Knochen ist oder Stühle unter dem Körpergewicht zusammen brechen. Eine Essstörung setzt doch da ein, wo ein gesundes Essverhalten mehr oder weniger zwanghaft gestört ist. Und das passiert schneller im Leben, als man denkt.

Mein Essverhalten ist gerade gestört. Ich will mir mit dieser Aussage gerade nichts anmaßen. Ich leide nicht im Geringsten wie ein Mensch, der unter Magersucht, Fettsucht, Binge-Eating, Bullemie, was auch immer leidet. Ich sage nur, ich ernähre micht gerade nicht gut. Und das nicht, weil ich einfach gerade gerne ein bisschen zu fettig esse oder was auch immer, sondern weil es mir nicht gut geht.
Mein Umzug setzt mir zu. Fehrbeziehung ist ätzend. Mein Betrieb ist nicht das, was ich mir wünsche und die Arbeit erfüllt mich nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich tu mich innerlich schwer, an die neuen Leute Anschluss zu finden und fühle mich offen gestanden einfach nur fehl am Platz und sinnlos. Ich schreibe etwas, doch auch das täuscht mich nicht darüber hinweg, dass es mir schwer fällt, eine Sinnhaftigkeit in dem zu finden, was ich mache.
Die Überschrift zu meinem Leben lautet gerade schlicht und ergreifend: Ist alles gerade eher suboptimal.
Seit fast zwei Wochen hat sich mein Essverhalten geändert. Mein Zuckerbedarf ist enorm gestiegen. Ich kenne das von mir. Ich hatte vor 1,5 Jahren eine scheiß Zeit auf Arbeit und war unglaublich zuckersüchtig. Ihr hättet mir nicht begegnen wollen, wenn ich gerade auf der Suche nach einem dieser teuflischen Riegel war. Erst recht nicht, wenn ich einen solchen dann in eurer Hand gefunden hätte! 😉
Ähnliches spüre ich nun in mir aufkommen. Ich bin frustriert. Was hilft? Ein Schokocroissant. Oder eine Cola. Einer dieser Zucker-Kaffe-Becher beim Edeka ausm Kühlregal. Dann fühle ich mich gut. Es hat bisher noch kein Übermaß angenommen, es hält sich in Grenzen. Doch ich sehe, was da vor sich geht und weiß, dass ich aufpassen muss, denn solche Situationen tun einem niemals gut.

Vielleicht denkt ihr, ich übertreibe. Oder fragt euch, warum ich euch das eigentlich erzähle. Weil das für mich Teil der Prävention ist. Essen aus Frust ist weit verbreitet, doch den wenigsten wird bewusst sein, dass man sich dabei an einer recht gefährlichen Klippe befindet. Ein unerwarteter Schubser aus der falschen Ecke kann fatal sein… Und das leben schubst manchmal gerne…

Deswegen denkt vielleicht einmal kurz über euch nach. Denkt an eure Freunde. Ein klein wenig Achtsamkeit schadet nie, erst recht nicht, wenn es um die eigene Gesundheit und die der liebsten geht.
Oder wie steht ihr zu dem Thema? Habt ihr Erfahrungen, persönliche oder im engen Kreis? Macht ihr euch überhaupt je dazu Gedanken oder glaubt, es sollte mehr thematisiert werden?

Das soll es zu heute gewesen sein.
Ich für meinen Teil werde nun auf mich aufpassen. Und werde wohl ein bisschen daran arbeiten müssen, dieses schrecklich nervige Negativitätslunchen eines Besseren zu belehren, denn ganz im Ernst, eigentlich ist mein Leben wundervoll und mein Leid viel zu überzogen… Doch sagt das mal dem Deprilunchen, die ist da Stur 😉

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und sage ganz bewusst
„Bis bald!“

Eure Luna ❤

20 Antworten auf „Frustfressen

  1. Wow…ich bin so gerührt, dass ich gar nicht weiß, was ich sagen soll..das, was du über den Blog und mich geschrieben hast, macht mich wirklich sprachlos. Im positiven Sinne natürlich.Es gibt wohl kein besseres Kompliment für mich, als für etwas gelobt werden, was mir selbst so viel Freude bereitet. Danke dir dafür❤️

    Und danke auch für deine Offenheit! Du beweist mit deinem Beitrag so viel Mut, liebe Luna! Du reflektierst und hinterfragst. Du ergründest deinen Frust und erkennst die Ursachen. Viele (mich eingeschlossen) sahen/sehen die „Wahrheit“ erst, wenn es zu spät war/ist. Aber du liebe Luna, du stehst am Anfang. Du bemerkst, dass dein Essverhalten gestört ist und du hast noch die besten Chancen da raus zu kommen! Wie du weißt, sind Essstörungen psychische Krankheiten, daher sitzt der böse Kern in der „Seele“. Das Essverhalten wird sich also vermutlich erst dann ändern, wenn du deine Psyche von einigem Frust befreist oder zumindest Ventile für sie findest!

    Das du beim Bevor-Es Award mitmachen willst, finde ich ganz großartig!! Das bedeutet mir, Michaela und Julia so viel ❤️

    Ganz liebe Grüße und danke erneut für diesen wunderschönen mutigen Beitrag!!😘

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    1. Ui, na das freut mich, wenn ich dir den Abend versüßen konnte, aber das musste auch einfach mal gesagt werden 😉
      Du hast wirklich einen ganz besonderen Blog geschaffen und man merkt einfach, wie vielen Leuten du damit Kraft in verzweifelten Zeiten gibst! Du bist ziemlich stark meine Liebe, dass du diese Energie für andere aufwenden kannst!

      Ja, es ist definitiv gut, dass ich das nun besser im Blick habe, und das habe ich unter anderem auch dir zu verdanken. Ich meine, meine Situation ist momentan nicht weiter dramatisch, ich weiß, dass ich es raus schaffen kann. Doch wäre ich nicht sensibilisiert, würde sich dieser Zustand enorm steigern, so wie es einmal schon der Fall war. Ich habe Glück, das mein Frustfressen momentan aus ziemlich praktischen Gründen resultiert, aus benennbaren Dingen die momentan mein Leben betreffen. Dinge, mit denen ich klar kommen kann, wenn ich den Weg dafür finde und auch Dinge, die ich vielleicht ändern kann. Desalb bin ich optimistisch.
      Nun, so eine Zeit in der „einfach mal alles scheiße ist“ muss vielleicht auch mal sein… -.-

      Also liebe Mia, ich danke vor allem dir!
      Und ich hoffe, vielleicht den Einen oder Anderen zum Nachdenken gebracht zu haben…
      Schönen Abend dir ❤

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  2. Klar, Fressen aus Frust, das dürften die meisten kennen. Der Unterschied ist tatsächlich, ob es sich selbst zu einem problematischen Verhalten entwickelt, oder nicht. Und ja, die Grenzen sind da teils sehr durchlässig.

    Was ich nur unterstreichen kann ist, dass Menschen, die an einer Essstörung leiden, ebenso unterschiedlich sind in allem, was sie tun und sind, wie Menschen, die nicht an einer solchen Störung leiden. Ich habe im Laufe meiner beiden klinischen Aufenthalte sowohl Menschen kennengelernt, die sich ihrer Störung voll bewusst waren und fast schon so etwas wie einen (zumindest vordergründig) humorvollen, aber auf jeden Fall offenen Umgang damit pflegten.

    Und da waren die, die völlig in sich vergraben waren und denen beim Essen immer eine Krankenschwester gegenüber saß, um jeden Bissen zu überwachen. Die, die still für sich litten und gleichzeitig mit ihrem ganzen Körper Hilfesignale aussandten.

    Ich habe es als extrem schwer empfunden, in diesen Fällen wirklich helfen oder unterstützen zu können. Etwas, was man in einer Patientengemeinschaft, die das Wort verdient, ja irgendwo immer anstrebt.

    Wirklich immer wieder erschütternd, welche Formen seelische Probleme annehmen können, die man dann auch noch erst dann bemerkt, wenn es auch schon fast zu spät ist.

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    1. Ja, als Außenstehender zu helfen ist da denke ich tatsächlich schwierig… Sich in jeder Individuum hineinversetzen zu können ist eine Herausforderung der man nicht immer gewachsen ist, erst recht, wenn man selbst gerade nicht so stark ist und seine Probleme hat…

      Mir tut es immer wieder weh zu sehen, wie sehr manche Menschen doch leiden… Und wie oft doch Vorurteile und ignoranz vorherrschen. Dabei ist es oft ein Problem des Begriffes. In den Köpfen herrscht eine Störung nur vor, wenn die Person, salopp gesagt kurz vor der Klapse steht… Dabei sind es oft doch schon die kleinen anfange bei denen man sagen muss, dass sie zumindest ein gestörtes Verhalten sind, eben kein „normales“ oder ungezwungenes Verhalten…

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      1. Dem, was du sagst, kann ich leider nur zustimmen. Auch wenn es in Bezug auf die Wahrnehmung von Störungen ein wenig besser geworden ist in den letzten Jahren. Das sind jedenfalls die Erfahrungen, die ich in Bezug auf mich und auch auf die Besonderheit meiner Tochter mache.
        Das hilft natürlich jemandem, der von Ignoranten umgeben ist, auch nicht wirklich weiter. Leider.

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      2. Ja, es stimmt in jedem Fall dass unsere Gesellschaft schon um einiges offener und weniger verurteilend geworden ist! Und ich denke, dass wir zukünftig auch immer mehr in diese Richtung steuern werden!

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  3. Liebe Luna,
    Dein Eintrag ist in zweierlei Hinsicht ganz großartig. – Zum ersten, weil Du unglaublich reflektiert und ehrlich über eine doch sehr persönliche Sache geschrieben hast und zum zweiten, weil Du die liebe Mia und, das was und wie sie es auf ihrem Blog mit uns teilt, so gewürdigt hast, wie sie es sehr und ohne jeden Zweifel verdient hat und wie es ganz und gar angemessen ist. (Deine Wertschätzung für sie als Menschen an sich vollkommen eingeschlossen.)
    Im Übrigen hat mich Dein Beitrag mit Blick auf mich selbst sehr nachdenklich gemacht. Denn ich befinde mich auch gerade in einer Phase, in der mir mein Essverhalten besonders missfällt. Mit der Auswirkung, dass ich mich schon eine Weile nicht mehr wohlfühle und zwar völlig losgelöst von irgendwelchen „perfekt-sein-wollen-Anwandlungen“ – Ich futtere nach dem Abendessen zu viel herum, vor allem Schokolade – nach der bin ich geradezu süchtig. Und, ich muss mir auch das eingestehen, ich bin auch irgendwie süchtig nach der Waage geworden – seit meinem Klinikaufenthaklt vor gut drei Jahren, steige ich – wie dort – wöchentlich auf die Waage und … bin enttäuscht.
    Ich sehe mich nach wie vor nicht als essgestört, aber GESUND verhalte ich mich doch auch gerade nicht – beginne ich zumindest mehr und mehr zu ahnen.
    Dass ich dafür inzwischen sensibel geworden bin ist nicht zuletzt auch Mias Verdienst. Und den letzten „Supps“ hat mir nun Dein Eintrag hier verpasst … – Aber sensibler, aufrichtig kritischer zu werden bezüglich des eigenen Essverhaltens ist nur das Eine, das Allererste – nun müssen nächste Schritte folgen. Und mir wird gerade bewusst, wie unglaublich schwer das ist.
    Ganz liebe Grüße an das „Deprilunchen“ und eine Prise Sternenstaub und ein ganz freundlich schimnmerndes <3, damit es bald schon wieder ein "Freulunchen" sein kann und wird!

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    1. Mein Lieber, ich danke dir mal wieder für deinen so herzigen Kommentar!
      Dieses Verhalten, das du beschreibst, teilen glaube ich sehr sehr viele… Und ich denke auch nicht dass sich jeder nun eine Essstörung diagnostiezieren muss, das mache ich selbst ja auch auf keinen Fall… Aber irgendwo ist es denke ich wertvoll, wenn man sich dieses Thema nochmal anders ins Bewusstsein holt und sich auch anders betrachtet.
      Dieses sinnlose rumfuttern, das du ansprichst, kenne ich nur zu gut, denn genau aus diesem ist bei mir mein (noch sehr harmloses) frustfressen geworden. Ein bisschen langeweile, ein bisschen unglücklich… Zack das Hirn mit Zucker und Fett befriedigt und vorgegaukelt, dass es einem gut geht.
      Das mit der Waage haben glaube ich auch sehr viele drin… Regelmäßig drauf steigen mit Erwartungen, derer man sich selbst gar nicht bewusst ist, sodass man dann eine kleine Enttäuschung verspürt…
      Ich glaube, hat man diese Verhaltensweisen an sich erkannt muss man ein bisschen überlegen, woher das kommt, wie man dieses Loch anders stopfen kann, ob etwas zu klären ist, und dann muss man sich zusammen reißen und braucht eine ordentliche Portion Disziplin

      ich danke dir fürs Schimmernde 😉

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      1. Ach je, so richtig schimmert es gar nicht, wie ich gerade sehe.
        Das kommt davon, wenn man versucht, hinter ein Herz ein Komma zu setzen. So was Überflüssiges. Als wenn ein Herz nicht für sich spräche! Es braucht keinen Punkt und schon gar kein Komma. Und deshalb lasse ich es jetzt hier noch mal wirklich schimmern für Dich, nicht zuletzt für Deine Kommentarworte dankend, die mir die schöne Gewissheit vermittelt haben, dass ich eine ebenso wertvolle wie sympathische und also höchst motivierende Begleiterin habe im Bemühen um das Zusammenreißen und die nötige Disziplin!

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      2. Ich konnte mir dein schimmernde Herz sehr gut denken, doch dieser liebevolle Nachschub bringt mich sehr zum lächeln… Ich danke😊 und schicke ein freudvoll hüpfendes 💕 zurück

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  4. Hallo Luna,
    es ist sehr stark von dir, hier so offen darüber zu schreiben. Und ich betrachte es als ein gutes Zeichen, dass du das Problem, oder besser gesagt, die Ursachen dafür, erkannt hast und benennen kannst – und dass du, trotz der aktuellen Situation, deine positive Grundeinstellung nicht verlierst!
    Ich bin mir auch sicher, dass dein Beitrag anderen helfen kann, eine eigene, drohende, Essstörung zu erkennen – denn du regst zum Nachdenken an, dazu, das eigene (Ess-)Verhalten zu beleuchten und zu hinterfragen. Wie so oft, ist es eine Gratwanderung und der Übergang von „kontrolliertem“ Frustessen hin zur Essstörung fließend. In solchen Momenten können Texte, wie deiner und die von Mia, sehr hilfreich sein. Vor allem, weil sie authentisch sind. Es gibt ja zu allen möglichen Dingen haufenweise „Ratgeber“, aber die sind oft so künstlich und belehrend, dass zumindest ich darin häufig nur eine eingeschränkte Hilfe sehe. Eure Texte hingegen wirken ehrlich und ich kann mich dadurch in einige Punkte hineinversetzen oder mich sogar selbst darin wiedererkennen, was den Blick deutlich schärft – nicht nur auf mich selbst bezogen, sondern durchaus auch auf mögliche Probleme anderer Menschen.
    Viele Grüße an das Positivitätslunchen 😉

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    1. Ich danke dir lieber Chris 🙃
      Nun, das mit der positiven Grundeinstellung könnte mein Freund wohl nicht unterschreiben, er musste mich die letzten Tage Misepetrig ertragen🙈
      Aber ja… Ich versuche es😅
      Es würde mich freuen, wenn es jemandem helfen kann… Und auch, dass es dich zum Nachdenken brachte. Denn letztlich geht es mir ja genau darum: nicht in allem eine akute Essstörung zu sehen, sondern einfach zu verstehen, dass essgestörte Verhaltensweisen nicht all zu selten sind und schon in kleinen Handlungen bestehen.

      Ich danke dir für deinen lieben Kommentar!
      Gerade wenn man sich so öffnet ist das doch ganz schön 😉😊💚🌻

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