Roman – Projekt: Status

Huhu!

So, nun habe ich ja wirklich eine Weile mit mir und diesem Roman gerungen. Wenn ich ehrlich bin, ich möchte mir gar nicht ausrechnen, wie lang genau diese Schreibpause (ja, schon gut… ihr habt recht… Schreibblockade…) war, denn es würde mich wohl nur etwas traurig machen und demotivieren.
Fakt ist aber, dass sie nun vorüber gegangen ist, ich es endlich wieder vermag, den Stift zur Hand zu nehmen und mein Herz aufs Papier zu bringen. Und ich fühle mich endlich wieder, wie ich.
Fakt ist auch, dass die Geschichte in mir überdauert hat. Dass sie geduldig gewartet hat, flach atmete, um mich nicht zu verängstigen, und sich in die kleinste Ecke verkroch, bis ich endlich wieder den Mut hatte, ihr ins Gesicht zu sehen.
Und tatsächlich gefällt mir, was ich da sehe. Ich weiß immer genauer, wohin ich mit dieser Geschichte will. Sie offenbart sich mir Stück für Stück, wird immer wahrhaftiger, und ich weiß, jeder einzelne Tag, den die Geschichte in Anspruch nimmt, wird im Nachhinein gerechtfertigt sein.
Ich habe nun die ersten beiden Kapitel beendet. Habe also den Umfang meiner vorherigen Ausarbeitungen verarbeitet und stehe nun vor dem Vergnügen, mich ins Unbekannte wagen zu dürfen. Während ich zuvor bereits existierende Szenen abänderte und ummodellierte, werde ich nun neue Situationen schaffen. Meine Figuren (wir sind übrigens wirklich dicke Freunde geworden) werden nun einen Weg gehen, den ich so genau selbst noch nicht kenne und ihr glaubt nicht, wie aufgeregt ich deshalb bin.

Au weia, ist das spannend. Ich hoffe, ich werde die Nacht schlafen können 😉

Habt ihr mir noch einen schönen Abend!
Liebste Grüße
von eurer Luna ❤

12 Antworten auf „Roman – Projekt: Status

  1. Geschätzte Autorin! Schreibpausen, Figuren, die ersten beiden Kapitel – worin liegt die wahre Motivation, dies mitzuteilen? Sehr, sehr schön beschrieben, doch was soll mir das sagen? Hat es für mich als Autor einen Mehrwert? Oder bewirkt es das Gegenteil: lass die Finger von Romanen, damit wirfst du dich nur in ein Wechselbad der Gefühle?
    Andererseits macht das Internet und Blogs alles fürchterlich beliebig, Hauptsache es bekommt genug Likes. Doch ist damit Sinn und Unsinn bewiesen?

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    1. Geschätzter Christoph 😉
      Na, viel Mehrwert weist dieser Beitrag ganz bestimmt nicht auf. Doch ich glaube, um den Einen oder Anderen zu wissen, der sich ein klein wenig für den Stand meines Projektes interessiert. Und der ganze Rest, der muss da eben durch – beziehungsweise darf es gern überlesen^^ Denn eines ist sicher, wenn es mir um likes ginge, dann müsste ich einiges anders machen^^

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      1. Ich habe mich hier umgelesen. Dein erster Roman soll entstehen. Vielleicht brauchst Du in jeder Phase eine Ermutigung – und vor allem, wenn nichts fließt.
        Das hatte ich zuwenig im Focus, entschuldige bitte!
        Man kann es auch anders machen. Oder besser gesagt, wie ich es machen würde. Hypothetisch. Versteht sich. Schreiben, schreiben, Tag und Nacht. Und wenn Kopf und Herz leer, um die Häuser ziehen oder die Mutter besuchen fahren. Aber von dem Projekt sollten so wenig Leute wissen wie möglich. Und nicht mal der Verlag. Dem knallt man das fertige Manuskript vor die Füsse und sagt: „Sie wissen ja, an welche Adresse Sie die Literaturpreise schicken können!“ 😀
        Es gibt nur ein einziges, kleines Problem. Die Sache mit dem Feedback. Ist da eins der Kapitel genial oder besteht es nur aus Wortschaumschlägerei? Eine Person des Vertrauens wäre hilfreich, mit der man aber wenigstens mündlich konferieren kann.
        So würde ich es machen. Doch jeder macht es eben anders.

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      2. Es freut mich enorm, dass du dir nochmal die Mühe gemacht hast, dich hier umzusehen. Und an und für sich würde ich deine vorgeschlagene Vorgehensweise auch präferieren… das Problem ist, dass ich ein der Gesellschaft zu angepasstes Leben führe und meinen Unterhalt bisher brav mit dem verüben einer Ausbildung verdiene… Leider leider ist dadurch einiges eingeschränkt. Und mein wirkliches Manuskript lass ich tatsächlich niemanden lesen, erst, wenn alles einigermaßen fertig ist… Aber da hat sowieso jeder seine eigene Methode^^

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      3. Nun, liebe Autorin, was mich betrifft, bin ich gerne bereit, meine Ansichten und Meinungen zu relativieren, ändern oder zurück zu nehmen, denn dafür sind unsere Kopfe ja rund gebaut, um es noch mal zu überdenken!

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  2. Ich freue mich mit dir! Auch ich habe wieder meinen Spaß an der Kreativität gefunden. Ich schreibe zwar nicht so wie du, das liegt mir nicht, aber ich erstelle gerne Charaktere und erfinde was dazu.

    Ich wünsche dir gutes geligen!

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  3. Ach wie schön, dass du wieder schreibst! Ich vermisse es ziemlich, aber ich habe einfach keine Zeit mir die Ruhe zu gönnen, die ich nötig habe, um mir etwas auszudenken. Stattdessen fließen meine akademischen Arbeiten nur so aus mir heraus. 😉
    Ich wünsche dir viel Spaß beim Erforschen des Unbekannten. Das ist der faszinierendsten Ort, den es m.E. gibt.

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