Umzugs – Trauma

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Hallo Freunde des Lichts!

Wie bereits erwähnt, stand zuletzt viel bei mir an. Darunter ein Umzug. Ich bin zwar bereits von Görlitz nach Potsdam gezogen, doch da war weniger das Organisatorische ein Problem, als der allgemeine Ortswechsel und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts (Ausbildung). Der jetzige Umzug war in beiden Hinsichten eine Belastung. Zum Einen ist es ein von mir zuvor vollkommen Unterschätzter Aufwand, aus zwei unzusammenhängenden WG-Zimmer-Haushalten eine gemeinsame Pärchen-Wohnung zu kredenzen. Zum Anderen ist auch dieser Schritt natürlich eine ziemlich aufregende Etappe im Leben und kann einen emotional ganz schön aufwühlen.
Kurz: Ein Zusammenzug mit dem Partner ist sowohl physisch, als auch psychisch ganz schön herausfordern. Erst recht, wenn man so ist wie ich und meint, sich dafür nicht frei nehmen zu müssen, sondern all das getrost neben der Ausbildung rocken kann…
Kann man, doch irgendwo muss man dann eben ein Opfer bringen.
Dieses Opfer war bei mir leider das Schreiben. Ich was diesbezüglich innerlich tot. Entweder habe ich nach Küchenregalen gesucht, gearbeitet oder gelernt. Und zwischendurch will man ja auch mal zu zweit die schöne neue Wohnung genießen. Und der Familie die Wohnung zeigen. Und Freunde sehen.
Ich konnte einfach nicht schreiben, monatelang. Irgendwann setzte natürlich ein enormer Frust ein. Keine in mir begründete Schreibkrise, vielmehr Wut darüber, dass die Umstände mich gerade taub machen.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das normal sein sollte. Dass man mit einem Umzug ganze 3 Monate verbringen kann. Es haben zwar immer wieder alle versichert, dass das vollkommen normal wäre, ich habe da jedoch weiter meine Zweifel. Für eure Erfahrungen bin ich da tatsächlich dankbar!

Ob nun normal, oder nicht: Irgendwann müssen auch wir unseren Umzug schaffen. Das ist nun so weit. Bis auf einige Kleinigkeiten ist die Wohnung fürs Erste fertig. Und wir wieder lebensfähig.
Und als sich dieser Zustand langsam anfing abzuzeichnen, kribbelte es natürlich schon in meinen Fingern.

Aber darüber werdet ihr demnächst mehr erfahren 😉

Liebe Grüße
von eurer sich immer noch erholenden
Luna ❤

P.S: Auf dem Bild seht ihr mein Bücherregal aus der Perspektive Wohnzimmerfenster/Couch. Sowohl das Bücherregal, als auch die Pflanzen waren das erste, was in unserer Wohnung fertig aufgebaut und eingerichtet war^^ Auch hierzu eine Frage, die mich wirklich interessiert: Was stand bei euch als erstes nach dem Umzug?

6 Antworten auf „Umzugs – Trauma

  1. Ich hoffe, dass du neben der Ausbildung immer genug Zeit, Lust und Energie findest. Viel Erfolg! :‘)

    Bei mir steht auch ein Umzug an. Ich denke, als erstes werde ich mich auf’s Bett werfen und mich freuen, wenn alles geklappt hat. ^^

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    1. Ich hoffe auch, dass das zukünftig besser klappen wird. Immerhin ist es nur noch ein Jahr, das macht ja Hoffnung^^

      Na dann wünsche ich dir ganz viele helfende Hände! 😉
      Das Bett haben wir tatsächlich erst nach 2 oder 3 Tagen aufgebaut, davor lag die Matratze ganz klassisch auf dem Boden ^^

      Liebe Grüße 🙂

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  2. Herzlich Willkommen in Potsdam! Von Berlin-Steglitz ist es nicht weit, und ich bin auch öfter dort bei den Urban Sketchers Potsdam. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal. 😉 Viele Grüße, David

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    1. Huch, dein Kommentar ist mir ganz untergegangen ^^
      Danke für deinen Willkommensgruß – obwohl ich hier nun ja doch schon 2 Jahre wohne… Bin innerhalb der Stadt umgezogen. 😉 Und jaja, man weiß nie… Die Welt ist ein Dorf, heißt es doch😋 Schönen Abend dir!

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  3. Was machst du denn für eine Ausbildung? Bin neugierig:-)
    Ich denke über deine Schreibkrise nach und glaube, das Schwierige am Kreativen ist, wie sehr man auf sich aufpassen muss, um es überhaupt sein zu können. Überarbeitung, Stress, Kummer, also schlicht: Das Leben an sich, funken da gerne mal dazwischen … und sofort fällt einem nichts mehr ein. Und da heißt es immer, wahre Schriftsteller müsste ein bewegtes Leben führen. Finde ich aus genannten Gründen schwierig. Ich glaube, Künstler müssen sich vor allem sicher fühlen. Nicht gestresst, nicht unter Druck, nicht beansprucht von keks Leuten. Aber wie man das schaffen soll … Die Antwort darauf habe ich auch nicht.

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    1. Danke erstmal für deinen ausführlichen Kommentar! Ich freut mich wirklich, dass du darüber nachgedacht hast.
      Ich mache eine Ausbildung zur Zierpflanzengärtnerin im Botanischen Garten. Ich war etwas überrascht, wie viel man auch zuhause noch für die Ausbildung machen muss (abgesehen vom Lernen)
      Ich sehe es sehr ähnlich, wie du. Ich brauche ein relativ unaufgeregtes Leben, vorallem eben wirklich die Muße. Da, wo eine Lücke ist, entsteht Kreativität. Ich brauche auch kein bewegtes Leben, ich schreibe schließlich schon davon^^
      Natürlich muss man sich seine Inspiration holen, doch auch das geschhieht bei mir in der Ruhe: Wenn ich im Café oder auf der Straße die Menschen um. Mich herum beobachte und vor allem in der Natur oder am Fluss/Hafen.
      Ich glaube, wir müssen eben einfach immer durchhalten und ein immer dickere Fell bekommen… Dann schaffen wir das bestimmt auch 😉
      Ich schick dir ganz liebe Grüße!

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