Erzählung: Update

„Es ist mitunter schwierig, nicht an der Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens zu zweifeln.“

Zitat aus „Auflösung“

So ihr Lieben,

lange war es nun still um die Erzählung, die ich hier so großspurig verlautbart habe und das wird sich  vorerst auch nicht wirklich ändern. Ich schleppe mich mühsam voran und beinahe beschleicht mich das Gefühl, mich in einer Schreibblockade zu befinden, ohne es recht zu akzeptieren. Das ist ein ziemlich seltsamer Zustand, doch so lange ich nicht aufhöre, ist mir alles lieb.

Warum ich mich nun ausgerechnet mit diesem Zitat zurück melde? Nun, weil es passend ist. Der Abend hielt eine nette Schaffenskrise für mich bereit, die mich dazu veranlasste, mal wieder ALLES ausführlichst zu hinterfragen. Die Erzählung liegt zerfasert vor mir und ich weiß nicht so recht, wo ich damit stehe und wohin es gehen soll. Drum werfe ich erstmal einen Blick zurück und bin dabei, alles Geschriebene zu lesen. Das hilft mir glücklicherweise sehr dabei, wieder Anschluss zu finden und zuerkennen, dass ich vielleicht kein vollkommenes Desaster bin.

Als ich obiges Zitat las, war ich doch erheitert, wie ähnlich die Situation meiner Protagonistin der meinen ist. In ihr kommt das erste Mal dieses bewusst eingestandene Gefühl der Sinnlosigkeit und Unmöglichkeit auf. Sie mit ihrer Schwester in der Grenzenlosigkeit Norwegens mit der absurden Aufgabe, über die Fjells zu wandern und die Vegetation zu kartieren. Das Gelingen steht in den Sternen und auch die Bedeutung ihrer Arbeit ist ungewiss.

Sie hängt in der Luft und das verbindet uns.

Dies soll es nun auch erstmal gewesen sein. Recht unsortiert, doch etwas anderes kann ich von mir im Moment nicht verlangen. Macht mit der Info, was ihr wollt, am Besten, ihr vergesst es gleich wieder 😉

Einen schönen Abend wünscht euch

Eure Luna ❤

P.S.: Ach Christoph, betrachte diesen Beitrag als dir gewidmet. Ich kann mir deinen Kommentar schon in etwa ausmalen. Doch es hilft alles nichts – hier wird gejammert, was das Zeug hält! 😉

7 Antworten auf „Erzählung: Update

  1. Hallo Schreibmaschinchen,

    Aus deinen Zeilen lese ich „Menschlichkeit“. Wir sind doch alle auf dem Lebenspfad, auf der Reise in neue Erfahrungswelten.

    Und wie du in deinem Post, wo du das Rezept von Friedrich Dürrenmatt aufgeschrieben hast, mir praktisch einen „Schreibtipp“ mitgegeben hast, nämlich mehr als eine Geschichte aufs Mal zu kreieren, so will ich dir etwas Mut machen: Dein WordPress-Name endet zwar mit „-maschinchen„; – was uns Menschen auszeichnet und von den Maschinen unterscheidet, sind „Gefühle“….

    Man kann zwischendurch zweifeln und unsicher sein, die Berufung ändert sich (langfristig betrachtet) dadurch deswegen nicht.

    Du bist auf einem guten Weg. Nur Mut!
    Geduld bringt Rosen,
    freundlich grüsst dich

    Der Staatsschreiber

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    1. Lieber Staatsschreiber,

      ich gebe zu, ich habe deinen Kommentar schon vor ein paar Tagen gelesen und war unglaublich gerührt. Ich habe sogar immer wieder an diese unglaublich ermutigenden Zeilen gedacht, sie waren mir ein wahrer Gedankenschatz.
      Nun komm ich endlich dazu, mich dafür bei dir zu bedanken!

      Ich wünsche dir einen wundervollen Abend,
      liebe Grüße von
      der Luna

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  2. Hallo Luna,
    Danke für den wundervollen Abend: Leider dauert dieser bei mir lediglich noch 10 Minuten… Da will ich doch das beste daraus noch machen… – Geteilte Freude, ist doppelte Freude, heisste es doch so schön… Ich hatte grosse Freude, als ich mit dem Suchwort „Dürrenmatt“ auf „Schreibmaschinchen“ gestossen bin… Vor exakt drei Jahren brauchte ich einen Satz neue Autoreifen… Mein Onkel Hermann zeigte mir einen Betrieb, wo man zu guten Konditionen Markenreifen montieren lassen konnte… Und was mir gefiel: Im Büro dieser Werkstatt standen sicher etwa zwei Dutzend Schreibmaschinen… Der Besitzer war ein Schreibmaschinensammler (kein Witz – doch eine schöne Geschichte, gell!)… Natürlich kaufte ich eine: Eine Hermes Baby… Ein ganz besonderes Exemplar war das… So, jetzt ist es bei mir in zwei Minuten Mitternacht, gerne bleibe ich mit Dir in Kontakt – Deine Reaktion hat auch mich gefreut… Tschüss… Der Staatsschreiber
    P. S. Und danke, dass du meine Statistik etwas schöner aussehen lässt…. Ciao!

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  3. Arme Luna! Wieder in Sebstzweifeln. Und meint vielleicht, der Christoph würde schadenfroh darauf rumtrampeln.
    Wenn es eins ist, was Künstler können sollen, dann ist es überraschen.
    So glaube ich fest daran, dass Du in Deinem Blog einmal schreiben wirst: „Ich habe die Erzählung fertig!“
    Wie Du mich kennst, werde ich kommentieren: „Hab ich ja gleich gesagt …“ 😉 Oder … etwas komplett anderes … 😀

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      1. Seufz! Jah jah, die Zeit … Man könnte meinen, einige Zeigenossen 😉 hätten Zeitfresser geschluckt – alles muss schnell gehen, und für so vieles ist keine Zeit. Das ist ein Irrtum & Blödsinn! Am Ende ihrer Zeit werden sie festellen, dass sie für wirklich wichtigen Dinge keine Zeit hatten … 😦

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