Feed your head

Wie mich das Weiße Kaninchen inspiriert. Neugierig? Da sind wir genau beim Thema!

When logic and proportion have fallen sloppy dead
and the white knight is talking backwards
and the red queen’s off with her head,
remember what the dormouse said:
feed your head, feed your head.

White Rabbit

Ahoi!

Auch, wenn Jefferson Airplane diesen Satz der Haselmaus ein bisschen mehr auf Drogenkonsum bezogen haben (den ich leider nicht unterstützen kann), so begleitete mich dieser Song die letzten Tage mal wieder sehr bezeichnend.
Es mag vielleicht seltsam scheinen, dass jemand, der nie Drogen nahm und auch nie Drogen nehmen wird (ein Blick in die Glaskugel hat mir das verraten) immer wieder eine große Inspiration in diesem Song findet.
Das liegt zum Einen natürlich an dem unglaublich kraftvollen Gesang und dem sich immer mehr zuspitzenden Aufbau, aber auch an dem Inhalt. Die Art, in der Jefferson Airplane hier den durch bewusstseinserweiternde Mittelchen hervorgerufenen Erkenntnisgewinn besingen, lässt sich für mich auf weit mehr beziehen. Ich nehme keine Drogen, da ich sie nicht benötige, um meinen Geist in einen Ausnahmezustand zu versetzen, wahrscheinlich wäre es mir eher abträglich. Man kann auch nüchtern seine Wahrnehmung auffächern – man muss dafür nur eins: Seinen Kopf füttern. Egal auf welche Weise.

Dieser Song der Neugierde und Offenheit bringt mich immer wieder auf das zurück, was mir wichtig ist, nämlich meinen Geist aufzufrischen, mich dem Absurden hinzugeben. Das Absurde – etwas, was in Alice im Wunderland, worauf sich der Song bekanntermaßen bezieht, auf so wunderbare, einzigartige, grandiose, erleuchtende und humorvolle Art und Weise umgesetzt ist. Das Absurde ist das, was uns täglich umgibt, was unser Leben kennzeichnet und aus dem vielleicht sogar die Welt besteht. Dies kann frustrierend sein, doch mir ist es Kraft und Inspiration.

Darum füttere ich nun meinen Kopf indem ich die Absurdität aufsauge, um an ihr zu wachsen. Ich versuche, mir diesen öden Alltag wegzuschaufeln und das zu lesen, zu sehen und zu fühlen, was mich bereichert, mich fordert. Den Geist zu fordern, zu denken und dabei gleichzeitig die Logik aufzugeben – wie sonst sollte ich die Welt ertragen?

Ihr merkt, ich war hier schweigend, da ich bei mir denkend war. Es gibt schlimmeres, nehme ich an.

Ich wünsche euch ebenso viel Kopffutter – gerne ohne irgendwelche proportionsverändernden Pillen 😉

Liebe Grüße
von eurer Luna ❤

3 Antworten auf „Feed your head

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