8. Frage: Notizen – analog oder digital?

Seid gegrüßt!

Sich eine Geschichte zu konstruieren benötigt viel Organisationsvermögen. Denn man muss sich die Gedanken und Ideen nachvollziehbar und übersichtlich haltbar machen. Es wäre schön, wenn ich nie etwas vergessen könnte, doch leider muss ich mir ziemlich viele Notizen machen. Zum Einen, um nicht zu vergessen, worum es eigentlich ging und was genau ich bezwecken wollte, falls ich mal eine längere Schreibpause einlegen sollte (*hust* Schreibblockde). Zum Anderen hilf es mir auch im Prozess des Erarbeitens meiner Geschichte. Während ich meine Notizen anlege, verstehe ich mich und meine Geschichte viel besser.

Nun gibt es drei Wege, die man gehen kann. Die analoge Zettelwirtschaft, smarte Onlinetools und natürlich der Mittelweg mit einer Mixtur aus beidem.

Ihr kennt mich wahrscheinlich. Ich bin ein Schreibmaschinchen. Ich bin froh, wenn ich etwas in den Händen halte und ich brauche es auch, um mich und das, was ich erschaffe, besser zu verstehen. So ein bisschen ist es so, als wären Geschichten nur dann für mich real, wenn ich sie auch anfassen kann. (Filme muss ich hierbei wohl außenvor lassen. Ich bin ganz froh, dass ich werder Orks anfassen kann, noch sie mich^^)

Während ich früher für jedes Projekt ein Notizbuch anlegte, bin ich nun zur Mappe über gegangen. Denn wenn ich ehrlich bin, sind die meisten Projekte im Sande verlaufen und da ist es einfach nur schade um die schönen Notizbücher. So eine Mappe ist deutlich flexibler und am Ende kann man sie wieder verwenden.

In dieser Mappe habe ich meine Charakterbögen, allgemeine Notizen und eine Übersicht zu Pitch, Moral, Zweck und Ziel meiner Geschichte. Diese Übersicht habe ich nach einem Beitrag der lieben Bücherreisenden Sunita erstellt, in dem sie eine wunderbare Schritt-für-Schritt Anleitung zusammen gestellt hat, nach der man den Zweck seines Buches findet. Das war wirklich einer der hilfreichsten Beiträge, die ich seit langem gelesen hatte!
Weiterhin darf in meiner Mappe natürlich nicht die erste Fassung meines Manuskriptes fehlen. Denn die Zweite Fassung wird noch mal komplett abgetippt.
Auf der vorderen Innenseite meiner Mappe habe ich zudem einen kleinen Arbeitsplatz, wie ich es nenne. Da kleben einige wichtige Haftnotizen für die schnellen Gedanken während des Schreibens.

Meine Mappe für die Erzählung „Auflösung“. Natürlich muss es auch von Außen ansprechend sein 😉
Und hier das geordnete Chaos im Innern 😉

Ich weiß, es gibt viele tolle Programme und Apps, in denen man sich alles übersichtlich und mit einem Klick auf allen Geräten verfügbar abspeichern kann. Doch ich brauche meine Zettel. Mir erscheint es viel umständlicher, etwas in mein Handy zu tippen, als fix ein paar Notizen von Hand zu machen.

Aber viele Wege führen bekanntlich nach Rom 😉

Darum also die unausweichliche Frage: Wie organisiert ihr euch? Auch Zettelwirtschaft und wenn ja – Wie behaltet ihr den Überblick?

Wenn ihr Apps oder andere Programme verwendet, dann gerne Nennungen, denn ich bin natürlich super neugierig und wer weiß, vielleicht steige ich ja auch doch um, wenn ihr mir nur das passende Tool vorstellt.

Euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße,
eure Luna ❤

5 Antworten auf „8. Frage: Notizen – analog oder digital?

  1. Für ganz kurze spontane Einfälle nehme ich unterwegs tatsächlich das Smartphone. Das hat man heutzutage immer dabei. Ich benutze eine einfache Text-App, bei meinem Android Samsung Smartphone ist das das vorinstallierte „Memo“ oder als etwas buntere Variante „Samsung Notes“. Da es ja meist unausgereifte Ideen sind, habe ich hier den Vorteil, nach und nach etwas verbessern zu können. Das klappt bei Gedichten oder Erlebnissen, die ich mir notiere, sehr gut.

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