9. Frage: Lesen und schreiben gleichzeitig?

Seid gegrüßt!

Der Urlaub ist vorbei und seit gestern befinde ich mich wieder in der harten Realität des Arbeitsalltags. Wie immer hatte ich Sonntagabend so gar keine Lust, wie immer war es am Montag dann aber auch gar nicht so schlimm, wie angenommen 😉

Den Urlaub habe ich einigermaßen gut überstanden. Die Schweiz ist wunderschön, doch 11 Tage mit der Familie können ganz schön nervenaufreibend sein. Weil es aber so einiges zu erzählen gibt und ich so manches Foto geschossen habe (800, um genau zu sein^^), wird es demnächst mehrere Beiträge geben, die ihren Ursprung in der Schweiz gefunden haben. Da müsst ihr durch 😉

Doch jetzt kommen wir wieder zu dem, worauf ihr schon so lang gewartet habt: Eine neue Frage! Die Korken knallen, wie ich höre!
Ihr seid wieder herzlich dazu eingeladen, zu kommentieren oder eigene Beiträge zu verfassen (Link einfach in die Kommentare, als Beitragsbild könnt ihr gern meins verwenden). Wenn ihr weitere Ideen für „Fragen an Schreibende“ habt, dann auch immer her damit! Viele Köpfe schaffen mehr, als einer.
Jetzt ist aber mal edlich Schluss mit der langen Vorrede, also bitte:

Lest ihr, während ihr schreibt?

Natürlich nicht. denn wer kann schon gleichzeitig lesen und schreiben. Doofe Frage. ^^ Doch ich gehe davon aus, dass ihr klug genug seid, um zu verstehen, was ich meine. Trotzdem der Vollständigkeit halber: Lest ihr Bücher anderer Autor:innen, während ihr an einem Projekt arbeitet/dieses schreibt?

Für mich war es immer selbstverständlich, zu lesen, während ich an Projekten arbeite. Immerhin ist es meiner Ansicht nach notwendig, andere Autor:innen zu lesen, um stilkundig zu werden und zu lernen. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich dadurch je Gefahr lief, diese zu kopieren. Sie bereicherten mich. Und da ich erst 23 bin und meiner Meinung noch viel zu wenig gelesen und viel zu wenig gelernt habe, kann ich es mir gar nicht leisten, nicht zu lesen, während ich an meinen Geschichten schreibe. Erst recht, wenn ich bedenke, wie lang ich zum schreiben brauche. Das würde quasi heißen, dass ich drei Jahre lang nicht lesen dürfte und das ist geradezu unmenschlich.

Ehrlich gesagt lese ich extra, während ich schreibe. Ich greife gerne zu Büchern, die meiner Geschichte in irgendeiner Weise ähneln, bei denen ich das Gefühl habe, dass dort mit ähnlichen Stoffen hantiert wird. Ich bin neugierig. Wie geht der Schreibende mit dem Thema um? Wie beleuchtet er es? Was funktioniert daran? Was mache ich anders? Oft hilft mir das, meiner eigenen Geschichte näher zu kommen. Ich versuche, mich meinem Thema von verschiedenen Perspektiven aus zu nähern. Mir hilft es enorm, andere Stimmen zu lesen, um meine eigene noch klarer zu hören. Es ist ein Dialog, durch den ich zu mir und meiner Geschichte finde.

Ich dachte irgendwie immer, dass das alle so machen. Irgendwann las ich glaube ich bei Nikolaus Klammer auf dem Blog, dass er sich während seiner Projekte nicht durch andere Bücher ablenken lässt*. Ein Gedanke, den ich durchaus nachvollziehen kann.

Wie sieht es bei euch aus?

Zu welcher Seite gehört ihr? Nutzt ihr das Lesen auch, um zu schauen, wie andere Autor:innen den Stoff verwursten? Lest ihr womöglich nur was ganz anderes, als das, was ihr schreibt? Oder lasst ihr es gleich ganz?
Bin, wie immer, gespannt 😉

Liebe Grüße
von eurer Luna ❤

* Entschuldige Nikolaus, falls ich dir das fälschlicherweise zuordne. Erinnerungen sind trügerisch 😉

3 Antworten auf „9. Frage: Lesen und schreiben gleichzeitig?

  1. Auf die Fotos freue ich mich schon 😉

    Lesen und Schreiben…
    Das kommt immer darauf an. Wenn ich wie jetzt im NaNo sehr viel schreibe, fehlt mir ganz oft die Zeit, auch noch zu lesen. Oder ich bin nach einer ausgiebigen Schreibsession einfach zu erschöpft, um mich auch noch auf ein Buch zu konzentrieren. Lesen und Schreiben am selben Tag funktioniert für mich kopfmäßig nicht so besonders.
    Aber wenn ich mal einen Tag Schreibpause einlege, lese ich natürlich. Und wenn ich „nur“ eine Kurzgeschichte geschrieben habe, dann kann ich danach auch zu einem Buch greifen. Es hängt halt immer von der Konzentration ab.

    Ansonsten sehe ich das wie du: ich bin jung, ich habe noch nicht genug gelesen und nicht genug gelernt. Da habe ich also auch einen Anspruch an mich selber, immer und immer mehr zu lesen.

    LG Anna

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    1. Ach ja, der NaNo… da war ja was ^^ Eigentlich wollte ich mich mal dazu motivieren, aber ich habe total den Start in den November verpennt.

      Tatsächlich inspiriert mich lesen auch oft total. Sprich, wenn ich die Zeit finde, zu lesen, dann spornt mich das auch an dem Tag noch dazu an, selbst zu schreiben. Nach dem Motto „Ich will endlich mein eigenes Buch haben“ Aber auch sehr nachvollziehbar, wenn das für dich nicht klappt. Ich werde nie darüber hinweg kommen, wie unterschiedlich jeder Schreibende ist 😉

      Liwbw Grüße!

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