Gedicht: Konserviert

Nicht wundern, noch ist kein Herbst. Doch das Wetter in Potsdam war zuletzt recht herbstlich, darum habe ich mich hier zu diesem kleinen kitschigen Jahreszeiten-Gedicht hinreißen lassen. So lang ist´s ja auch nicht mehr hin 😉   Goldne Strähnen zeugen Zeit, Zeugen einen Sommers weit. Zeugen, gezeugt vom gleißend Licht, Das sich auf nassem Haare bricht, Welches war durch See geschwommen. So wurd das goldig … Gedicht: Konserviert weiterlesen

Textschnipsel: Zeitenwechsel

Heute habe ich zum ersten Mal den Herbst gerochen. Zu gern hielte ich diesen Moment fest. Erinnerte mich dessen, behielte es im Gedächtnis. Doch dieser Augenblick, der mich so sehr im Banne hielt, der in mir eine ganze Armee von Gefühlen entfesselte, mich wehmütig stimmte, erfreute, beglückte, melancholisch werden ließ und mit schwerem Gemüte und leichtem Herzen auf die sich unter dem starken Winde biegenden … Textschnipsel: Zeitenwechsel weiterlesen

Textschnipsel: Auf dem Weg nach Hause

Ich sitze in einem Bus aus hellem Grün. Seine Räder tragen mich rollend über porigen Asphalt, Unebenheiten die mich vibrierend erschüttern, ja gleichmäßig schläfrig erschüttern, uns alle dämmrig werden lassen. Und da sind die leisen Geräusche eines Motors, den ich nicht verstehe und eines Windes, den ich nicht fühle. In einer länglichen Tube rase ich durch eine weiche Landschaft, ja so weich aussehende Landschaft, als … Textschnipsel: Auf dem Weg nach Hause weiterlesen

Gedicht: Unbenennbarkeit

Vor mir, ganz in stiller Pracht, ist ein Etwas, das sich vergegenständlicht hat in ein Sein. In ein Hier-Sein, ein Vor-Mir-Sein. Es ist. Und ganz zauberhaft dabei. Wie ein Korn Staub in der Zeit, das durch Ferne und Weiten zieht, dass sich treibt durch das dunkel der Ewigkeit. Ewig ist es nicht, dieses Etwas vor mir, auch nur eine Figur im Spiel. Doch voller Schönheit. … Gedicht: Unbenennbarkeit weiterlesen

Ein Gedicht und was sonst noch so ist^^

Hallöchen ihr Lieben! Von mir war eine Weile nix zu hören, da ich, wie bereits erwähnt, im Umzug steckte und mich nun in neuer Stadt mit neuen Menschen im neuen Job zurecht zu finden zu habe… 😊 Das ist ein Unterfangen mit Höhen und kleinen Tiefen… Doch alles in allem aufregen und schön ^^ Direkt um die Ecke ist ein schöner Park an der Havel … Ein Gedicht und was sonst noch so ist^^ weiterlesen

Gedicht: Angriff

Ein großer, schwarzer Bär Steht geifernd hier vor mir. Bläkt Zähne weiß, Brüllend Atem heiß Und Augen voller Gier. Verschlingen will sein Körper mich, Mich fressen, ganz und gar… Will Zerfleischen, mich zerreißen, Bis ich nur noch war… Lahm sind meine Füße Und die Hände völlig taub, Bleib ich zitternd hier nun stehn. Hör mordlüsternd ihn Schnauben, Seh  mich untergehn. Sein Fell verschluckt das Licht … Gedicht: Angriff weiterlesen

Gedicht: Für den, der zu den Sternen flüstert

Einem Grashalm gleich Wiegst du dich im Wind. Umspült vom harten Ton der Zeit Biegst du dich im Strom, Der mit kalten Fingern Lüstern an dir zerrt. Klein bist du da am Boden nun, Wie alles an dir vorüber zieht… Dieser Wind, der dir die Stimme nimmt Und Kraft dir raubt, Der in deine Ohren brüllt, Bis du bist ertaubt. Er spielt mir dir, Du … Gedicht: Für den, der zu den Sternen flüstert weiterlesen

Gedicht: Stille vorm Aufbruch

Ja, ich kenn das mit den Türen… …Die Eine auf… …Die Andre zu… Diese Chance, Alles neu, Alles anders… …Doch lass mich hier Nur kurz sitzen. Lass mich atmen eine Luft, Die sich bald Vergangenheit nennt. Ja. Alles Neu… …Immer weiter… Das Lächeln auf meinen Lippen Trägt mich einem neuen Leben entgegen, Dem meinen, Dem Unbekannten. Doch lass mich zurückschauen, Bitte, So oft ich will. … Gedicht: Stille vorm Aufbruch weiterlesen

Gedicht: Gedreht

Dies Bild entstand in einem Niederlande Urlaub Und nun da entstand passend dazu ein Gedicht 😉 Verschwommen Tanzen die Lichter Munter ihren Kreis…. Ziehen um mich leise Auf zaubervolle Weise Bahnen, um mich zu umarmen… Doch da, Da merke ich, Es sind nicht die Lichter, Sondern das bin ich. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. … Gedicht: Gedreht weiterlesen

Ein Liebesgedicht ;)

  Was man manchmal so in alten Notizbüchern findet^^ Damals eines meiner seeeehr wenigen Gedichten gewesen… Wie du mich verzückst, Wie du mich entrückst und beglückst, Nur, weil du in meine Richtung blickst! Weil deine Augen meine Spiegel sind, Dein Blick spielend in mich dringt, ja versinkt, Mich versenken lässt, Vergessen lässt. Weil dein Herz sich so Nach dem meinen anfühlt und Weil es meines … Ein Liebesgedicht 😉 weiterlesen

Gedicht: Blind

Du schreitest blind durchs Grau umher, Nicht fähig, zu sehen, was wächst um der Schönheit willen selbst zwischen dem Asphalt. Du nur läufst eilig voran und bald Wird das Schöne vergangen sein, Wird vergessen und kein Moment wird dir wieder geschenkt, Weil dein Dummkopf den Blick nur senkt Auf diese leuchtende Technik in deinen Händen, Die deine Augen bedeckt mit dicken Verbänden. Doch Blüten zieren … Gedicht: Blind weiterlesen

Gedicht: Wir

Gemälde: Jean-François Millet – L´Angelus (1850) Wir Sätze, Für die mir Worte fehlen Fallen heraus aus meinem Mund. Antworten, Zu denen die Fragen fehlen, Tun mir keine Wahrheit kund. Wir, Die einander gegenüber stehen Können einander doch nicht sehen. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. Aus Verwaltungsgründen werden Name, E-Mail, IP-Adresse, Zeitstempel und Inhalt des … Gedicht: Wir weiterlesen

Gedicht: Die Welt ohne dich

Dein Lachen klingt noch immer Durch die Größen unsr`er Hallen. Deine zarten Worte ziehen Durch uns`re Ohren und über allen Klängen hebt sich deine Melodie, Steigt empor zu fernen Höhen, Während ich falle in Tiefen die Dunkel mich verschlingen nun. Die Welt ohne dich Ist ein seltsam`Ort. Die Hallen leer, die Ohren einsam und Klänge stummer Erinn`rung immerfort. Kein Leben ohne dich. Scheint das zu … Gedicht: Die Welt ohne dich weiterlesen