Lyrisches: Auf dem Weg nach Hause

Ich sitze in einem Bus aus hellem Grün. Seine Räder tragen mich rollend über porigen Asphalt, Unebenheiten die mich vibrierend erschüttern, ja gleichmäßig schläfrig erschüttern, uns alle dämmrig werden lassen. Und da sind die leisen Geräusche eines Motors, den ich nicht verstehe und eines Windes, den ich nicht fühle. In einer länglichen Tube rase ich [...]

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Gedicht: Vorbei sehen

Ihr redet. Schaut mich an. Ich vorbei. An euch. Was euch? Immer etwas befremdlich, diese vermeindliche Gegenständlichkeit, die ihr versucht seid, auszustrahlen. Alles klar. Eindeutig. Ich schau vorbei. An euch. Denn es ist so befremdlich etwas anzusehen, von dem man nicht weiß, ob es wirklich existiert.

Gedicht: Unbenennbarkeit

Vor mir, ganz in stiller Pracht, ist ein Etwas, das sich vergegenständlicht hat in ein Sein. In ein Hier-Sein, ein Vor-Mir-Sein. Es ist. Und ganz zauberhaft dabei. Wie ein Korn Staub in der Zeit, das durch Ferne und Weiten zieht, dass sich treibt durch das dunkel der Ewigkeit. Ewig ist es nicht, dieses Etwas vor [...]

Ein Gedicht und was sonst noch so ist^^

Hallöchen ihr Lieben! Von mir war eine Weile nix zu hören, da ich, wie bereits erwähnt, im Umzug steckte und mich nun in neuer Stadt mit neuen Menschen im neuen Job zurecht zu finden zu habe... 😊 Das ist ein Unterfangen mit Höhen und kleinen Tiefen... Doch alles in allem aufregen und schön ^^ Direkt [...]

Gedicht: Angriff

Ein großer, schwarzer Bär Steht geifernd hier vor mir. Bläkt Zähne weiß, Brüllend Atem heiß Und Augen voller Gier. Verschlingen will sein Körper mich, Mich fressen, ganz und gar... Will Zerfleischen, mich zerreißen, Bis ich nur noch war... Lahm sind meine Füße Und die Hände völlig taub, Bleib ich zitternd hier nun stehn. Hör mordlüsternd [...]

Textschnipsel: Kind-sein

Manchen Tages, da ist es, als wäre mir meine Haut zu groß. Als hing sie mir wie der Mantel eines alten Mannes von meinen schmalen Schultern und würde tiefe Falten werfen. Als steckten meine kleinen Füße in den Schuhen meines Vaters. Dann schau ich in den Spiegel und es ist, als sehe ich dort die [...]

Gedicht: Für den, der zu den Sternen flüstert

Einem Grashalm gleich Wiegst du dich im Wind. Umspült vom harten Ton der Zeit Biegst du dich im Strom, Der mit kalten Fingern Lüstern an dir zerrt. Klein bist du da am Boden nun, Wie alles an dir vorüber zieht... Dieser Wind, der dir die Stimme nimmt Und Kraft dir raubt, Der in deine Ohren [...]

Gedicht: Stille vorm Aufbruch

Ja, ich kenn das mit den Türen... ...Die Eine auf... ...Die Andre zu... Diese Chance, Alles neu, Alles anders... ...Doch lass mich hier Nur kurz sitzen. Lass mich atmen eine Luft, Die sich bald Vergangenheit nennt. Ja. Alles Neu... ...Immer weiter... Das Lächeln auf meinen Lippen Trägt mich einem neuen Leben entgegen, Dem meinen, Dem [...]

Gedicht: Gedreht

Dies Bild entstand in einem Niederlande Urlaub Und nun da entstand passend dazu ein Gedicht 😉 Verschwommen Tanzen die Lichter Munter ihren Kreis.... Ziehen um mich leise Auf zaubervolle Weise Bahnen, um mich zu umarmen... Doch da, Da merke ich, Es sind nicht die Lichter, Sondern das bin ich. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines [...]

Ein Liebesgedicht ;)

  Was man manchmal so in alten Notizbüchern findet^^ Damals eines meiner seeeehr wenigen Gedichten gewesen... Wie du mich verzückst, Wie du mich entrückst und beglückst, Nur, weil du in meine Richtung blickst! Weil deine Augen meine Spiegel sind, Dein Blick spielend in mich dringt, ja versinkt, Mich versenken lässt, Vergessen lässt. Weil dein Herz [...]

Frühlingsgedicht ;)

Die Sonne scheint, Das Gras wird grün, Der Frühling ruft, Lässt Blumen blühn. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. Aus Verwaltungsgründen werden Name, E-Mail, IP-Adresse, Zeitstempel und Inhalt des Kommentars gespeichert. Infos unter Datenschutz&Impressum

Gedicht: Wir

Gemälde: Jean-François Millet - L´Angelus (1850) Wir Sätze, Für die mir Worte fehlen Fallen heraus aus meinem Mund. Antworten, Zu denen die Fragen fehlen, Tun mir keine Wahrheit kund. Wir, Die einander gegenüber stehen Können einander doch nicht sehen. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. [...]

Gedicht: Die Welt ohne dich

Dein Lachen klingt noch immer Durch die Größen unsr`er Hallen. Deine zarten Worte ziehen Durch uns`re Ohren und über allen Klängen hebt sich deine Melodie, Steigt empor zu fernen Höhen, Während ich falle in Tiefen die Dunkel mich verschlingen nun. Die Welt ohne dich Ist ein seltsam`Ort. Die Hallen leer, die Ohren einsam und Klänge [...]