Fotografie #3 – Diese neuen und die alten Türen… Ein Umzug

  So… nun gehts bald los… Mit diesen Türen… Ein Neuanfang, ein Abenteuer… Möglichkeiten… Erfahrungen… Man darf lernen, wachsen… Doch während ich die Kisten packe, diese vielen Dinge in die Kisten packe, die seit Jahren ihren immer gleichen Platz hatten, in meinem Herzen, wie auch in meinem Zimmer, und sie nun daraus heraus gerissen werden sollen… Neu plaziert, nachjustiert… Nun, da komme ich einfach nicht … Fotografie #3 – Diese neuen und die alten Türen… Ein Umzug weiterlesen

Gedicht: Konserviert

Nicht wundern, noch ist kein Herbst. Doch das Wetter in Potsdam war zuletzt recht herbstlich, darum habe ich mich hier zu diesem kleinen kitschigen Jahreszeiten-Gedicht hinreißen lassen. So lang ist´s ja auch nicht mehr hin 😉   Goldne Strähnen zeugen Zeit, Zeugen einen Sommers weit. Zeugen, gezeugt vom gleißend Licht, Das sich auf nassem Haare bricht, Welches war durch See geschwommen. So wurd das goldig … Gedicht: Konserviert weiterlesen

Textschnipsel: Zeitenwechsel

Heute habe ich zum ersten Mal den Herbst gerochen. Zu gern hielte ich diesen Moment fest. Erinnerte mich dessen, behielte es im Gedächtnis. Doch dieser Augenblick, der mich so sehr im Banne hielt, der in mir eine ganze Armee von Gefühlen entfesselte, mich wehmütig stimmte, erfreute, beglückte, melancholisch werden ließ und mit schwerem Gemüte und leichtem Herzen auf die sich unter dem starken Winde biegenden … Textschnipsel: Zeitenwechsel weiterlesen

Textschnipsel: Auf dem Weg nach Hause

Ich sitze in einem Bus aus hellem Grün. Seine Räder tragen mich rollend über porigen Asphalt, Unebenheiten die mich vibrierend erschüttern, ja gleichmäßig schläfrig erschüttern, uns alle dämmrig werden lassen. Und da sind die leisen Geräusche eines Motors, den ich nicht verstehe und eines Windes, den ich nicht fühle. In einer länglichen Tube rase ich durch eine weiche Landschaft, ja so weich aussehende Landschaft, als … Textschnipsel: Auf dem Weg nach Hause weiterlesen

Gedicht: Unbenennbarkeit

Vor mir, ganz in stiller Pracht, ist ein Etwas, das sich vergegenständlicht hat in ein Sein. In ein Hier-Sein, ein Vor-Mir-Sein. Es ist. Und ganz zauberhaft dabei. Wie ein Korn Staub in der Zeit, das durch Ferne und Weiten zieht, dass sich treibt durch das dunkel der Ewigkeit. Ewig ist es nicht, dieses Etwas vor mir, auch nur eine Figur im Spiel. Doch voller Schönheit. … Gedicht: Unbenennbarkeit weiterlesen

Ein Gedicht und was sonst noch so ist^^

Hallöchen ihr Lieben! Von mir war eine Weile nix zu hören, da ich, wie bereits erwähnt, im Umzug steckte und mich nun in neuer Stadt mit neuen Menschen im neuen Job zurecht zu finden zu habe… 😊 Das ist ein Unterfangen mit Höhen und kleinen Tiefen… Doch alles in allem aufregen und schön ^^ Direkt um die Ecke ist ein schöner Park an der Havel … Ein Gedicht und was sonst noch so ist^^ weiterlesen

Gedicht: Angriff

Ein großer, schwarzer Bär Steht geifernd hier vor mir. Bläkt Zähne weiß, Brüllend Atem heiß Und Augen voller Gier. Verschlingen will sein Körper mich, Mich fressen, ganz und gar… Will Zerfleischen, mich zerreißen, Bis ich nur noch war… Lahm sind meine Füße Und die Hände völlig taub, Bleib ich zitternd hier nun stehn. Hör mordlüsternd ihn Schnauben, Seh  mich untergehn. Sein Fell verschluckt das Licht … Gedicht: Angriff weiterlesen

Gedicht: Für den, der zu den Sternen flüstert

Einem Grashalm gleich Wiegst du dich im Wind. Umspült vom harten Ton der Zeit Biegst du dich im Strom, Der mit kalten Fingern Lüstern an dir zerrt. Klein bist du da am Boden nun, Wie alles an dir vorüber zieht… Dieser Wind, der dir die Stimme nimmt Und Kraft dir raubt, Der in deine Ohren brüllt, Bis du bist ertaubt. Er spielt mir dir, Du … Gedicht: Für den, der zu den Sternen flüstert weiterlesen

Kürzestgeschichte: Der Abend, als ich bei mir selbst zu Besuch war

Ich gieße mir Tee ein und frage mich, ob ich denn auch recht gut sitze. Wie die Fahrt war, ob beschwerlich oder mit freier Bahn. Ich neige den Kopf, während ich mir zuhöre. Rühre immerfort den längst aufgelösten Zuckerwürfel in der Tasse um. Ich verliere mich im wirbelnden Strudel der dampfend roten Flüssigkeit. Dann Blicke ich auf und muss sehen, wie sich ein Schatten über … Kürzestgeschichte: Der Abend, als ich bei mir selbst zu Besuch war weiterlesen

Gedicht: Stille vorm Aufbruch

Ja, ich kenn das mit den Türen… …Die Eine auf… …Die Andre zu… Diese Chance, Alles neu, Alles anders… …Doch lass mich hier Nur kurz sitzen. Lass mich atmen eine Luft, Die sich bald Vergangenheit nennt. Ja. Alles Neu… …Immer weiter… Das Lächeln auf meinen Lippen Trägt mich einem neuen Leben entgegen, Dem meinen, Dem Unbekannten. Doch lass mich zurückschauen, Bitte, So oft ich will. … Gedicht: Stille vorm Aufbruch weiterlesen

Ein Liebesgedicht ;)

  Was man manchmal so in alten Notizbüchern findet^^ Damals eines meiner seeeehr wenigen Gedichten gewesen… Wie du mich verzückst, Wie du mich entrückst und beglückst, Nur, weil du in meine Richtung blickst! Weil deine Augen meine Spiegel sind, Dein Blick spielend in mich dringt, ja versinkt, Mich versenken lässt, Vergessen lässt. Weil dein Herz sich so Nach dem meinen anfühlt und Weil es meines … Ein Liebesgedicht 😉 weiterlesen

Kürzestgeschichte: Dieser Satz

Ein Satz kann es alles ändern. Ich kann dich ansehen und diesen Satz sagen, der so absurd in meinem Kopf klingt. Wie etwas, dass ich nie sagen könnte. Dass nie in diese Welt passen würde. Dabei sind es nur Laute, die mich verlassen. Wenn ich diesen einen Satz sage, regungslos dastehend, die Zeit rücksichtslos weiter laufend und doch für mich, für uns beide ins Stocken … Kürzestgeschichte: Dieser Satz weiterlesen

Lyrisches: Kurze Unendlichkeit

Und dann muss man scheißen. Oder hat durst. Oder man schaut auf seine Hände und sieht, dass die Nägel wieder geschnitten werden müssen. Ist das passiert, ist alles vorbei. Man ist wieder menschlich. Ich schaue um mich und die Pollen, die ich im Schimmer des Lichts durch die Luft schweben sehe, haben zwar nichts an ihrer Schönheit, doch an Zauber verloren. Etwas, was sich zwischen … Lyrisches: Kurze Unendlichkeit weiterlesen

Gedicht: Wir

Gemälde: Jean-François Millet – L´Angelus (1850) Wir Sätze, Für die mir Worte fehlen Fallen heraus aus meinem Mund. Antworten, Zu denen die Fragen fehlen, Tun mir keine Wahrheit kund. Wir, Die einander gegenüber stehen Können einander doch nicht sehen. +++Achtung Datenschutzhinweis+++ Mit dem Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. Aus Verwaltungsgründen werden Name, E-Mail, IP-Adresse, Zeitstempel und Inhalt des … Gedicht: Wir weiterlesen